Kategorie: ❥ Autorenleben

[Mini-Blogtour] Die Divinitas-Saga

Herzlich Willkommen zum letzten Tag der Mini-Blogtour anlässlich des Releases von „Löwentochter“!

Heute darf ich euch bisschen was zur Divinitas-Saga an sich erzählen. Doch zuerst schauen wir uns noch mal an, welche wundervollen Themen es schon vorher gab. Und nicht vergessen: Überall könnt ihr etwas gewinnen! Also schaut euch die Beiträge genau an und macht mit!

Tag 1: Interview mit Asuka – „Jen love to Read
Tag 2: Reihenvorstellung – „Linchens Bücherwelt
Tag 3: Ein Tag mit Giselle – „Catch your Dreams
Tag 4: Interview mit Giselle – „Bücherfansite“

 

Fangen wir nun mit meinem Thema an. Die wohl häufigste Frage, die mich bezüglich der Divinitas-Saga erreicht, ist:

In welcher Reihenfolge soll ich das lesen?

Besteller der Divinitas-Box, die verschickt wird, sobald das Print zu „Löwentochter“ da ist, werden folgendes Bildchen in ihren Boxen finden:

Ich weiß, dass es unter den Lesern verschiedene Meinungen dazu gibt – und ich respektiere jede einzelne davon. Ich als Autorin rate jedoch zur chronologischen Reihenfolge, die da wäre:

Teil 0.5 – „Mit dir unter den Sternen“ (Kurzgeschichte)
Teil 1.0 –  „Falkenmädchen
Teil 2.0 – „Divinitas
Teil 2.5 – „Schwarzer Fluch“ (Teil der Anthologie „Wenn Drachen fliegen“)
Teil 3.0 – „Löwentochter“

Es mag zwar auf den ersten Blick verwirrend aussehen, aber so schwer ist es gar nicht. „Mit dir unter den Sternen“, „Falkenmädchen“ und „Divinitas“ haben unterschiedliche Protagonisten, deren Geschichte im Laufe des Buches erzählt wird. Miranda aus „Falkenmädchen“ taucht bspw. häufiger in „Divinitas“ auf und wird auch in „Löwentochter“ mehrfach erwähnt. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, „Falkenmädchen“ gelesen zu haben, um „Divinitas“ verstehen zu können.

Alle Bücher bauen aufeinander auf und man findet als Leser ein paar Hinweise und Anspielungen, aber sie sind nicht alle für das grundsätzliche Verständnis erforderlich.

Lediglich „Löwentochter“ ist ein Folgeband zu „Divinitas“, das heißt, man sollte „Divinitas“ gelesen haben, um „Löwentochter“ (und vor allem die handelnden Personen) verstehen zu können.

 

Vom Spiel zum Buch

Ich weiß, ich erwähne es häufig, aber viele haben es noch nicht gehört: „Divinitas“ war ursprünglich ein Computer-Spiel, das ich programmiert habe. Hier ein paar Bilder aus der Entwicklungszeit (Stand: 2006)

(Aufs Bild klicken, um es größer zu sehen)

Divinitas-Leser dürften die beiden Szenen erkennen. Einmal die Unterhaltung zwischen Giselle und Vaan, als Fye die Nacht im Schloss verbringen muss, und auf dem anderen sieht man Fyes Hütte, die von Laylas Soldaten umstellt wird – und die gehörig Schiss vor der Elfengenerälin haben.

Die Rohversion des Spiels dümpelte viele Jahre unangetastet auf meiner Festplatte dahin. Nach etwas mehr als sieben Jahren entdeckte ich sie durch Zufall wieder und wusste: Das war zu schade, um es einfach verkommen zu lassen. Unzählige Stunden hatte ich bereits in die Programmierung und die Erstellung der Grafiken gesetzt (der Menüscreen ist bspw. fast komplett in Photoshop entstanden), aber nach all der Zeit hatte ich keine Ahnung mehr von der Materie des Programmes (und ich hatte auch keine Lust, mich wieder einzulesen). Also nahm ich das, was ich bereits hatte, und packte es in Buchform.

Das Grundgerüst stand schon: Es gab die Halbelfe Fye, die allein in ihrer Hütte mitten im Wald lebte, durch widrige Umstände jedoch gezwungen wurde, ins angrenzende Dorf zu reisen. Dort wird sie gefangen genommen und soll hingerichtet werden. Doch natürlich eilt ihr jemand zur Rettung. Vaan war damals jedoch ein einfacher Prinz, hatte aber schon seine nervtötende Schwester Giselle. Gylbert gab es auch schon, wenn auch anders als dann später im Buch.

Ich schrieb über Monate, spann neue Ideen ein, erschuf oder veränderte Charaktere und deren Beziehungen untereinander, bis ich Ende 2015 die Rohfassung beenden konnte.

 

Warum um Himmels willen Giselle?

Ja, so oder so ähnlich reagierten alle meine Testleserinnen, als ich ihnen erzählte, woran ich gerade arbeitete. Ich muss zugeben, dass ich auch so gedacht habe. Es war nie geplant, noch einen „Divinitas“-Band zu schreiben – und schon gar nicht mit Giselle in der Hauptrolle! Denn mir ging es wie den meisten Lesern: Ich mochte sie nicht. Und dann ein komplettes Buch mit ihr?! Was hat mich da nur geritten?

Wie gesagt hatte ich nicht vor, ein Giselle-Buch zu schreiben. Eines Abends lag ich im Bett, war kurz vorm Einschlafen – und da zog der Anfang des Buches wie ein Film an mir vorbei. Ich sah den Ballsaal, spürte förmlich die Blicke der Halbelfe in meinem Rücken und ich wusste, dass ich es aufschreiben musste. Ich sprang also aus dem Bett, ging ins Wohnzimmer, startete meinen Laptop und ignorierte die fragenden Blicke und die Nachfragen meines Mannes. Ich musste schreiben, solange die Eindrücke noch frisch waren – für Erklärungen hatte ich später noch Zeit.

Das ganze erste Kapitel schrieb ich noch an dem Abend. Und so ging es weiter. „Löwentochter“ schrieb sich überraschender Weise wie von selbst.

Ja, es gab Momente, in denen ich gerne eine sehr, sehr hohe Klippe in eine Szene geschrieben hätte, um Giselle anschließend von dort herunterzustürzen. 

Giselle ist alles andere als ein einfacher Charakter. Aber sonst wäre es doch zu einfach, nicht wahr? Sie ist zickig. Sie ist arrogant. Sie ist gefühlskalt. Und somit genau ein Charakter für mich, denn ich hasse nichts mehr als die netten kleinen Mädchen von Nebenan, denen alle Männer zu Füßen liegen und denen alles beim ersten Mal gelingt.

(siehe dazu auch meinen Anti-Mary-Sue-Beitrag)
 

Also warum nicht Giselle? Immerhin passt sie perfekt in mein Protagonisten-Schema. Ich weiß, dass sie nicht bei jedem Leser auf Gegenliebe stoßen wird, aber das Risiko gehe ich gerne ein. Sie ist genauso geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe, mit allen Ecken und Kanten, allen queren Denkweisen und Ansichten und der überaus wichtigen Prise Arroganz, die sie bei allem, was sie tut, umgibt.

Wer sie nicht mag, der mag sie eben nicht – nicht mal ich mag sie immer. Aber ich empfinde ihre Art als authentisch. Nach dem, was in „Divinitas“ geschehen ist, dürfte sie nicht anders sein.

The Beast within

 

Und hier noch ein paar meiner Lieblingszitate aus „Löwentochter“:

 

Welche Tiergestalt für wen?

In der Divinitas-Saga dreht es sich um die sogenannten Mondkinder, Nachfahren der Götter, auf denen bis heute ein alter Fluch lastet (mehr dazu in „Mit dir unter den Sternen“). Die Mondkinder verwandeln sich zu einer bestimmten Tageszeit in ein schwarzes Tier.

Doch wie habe ich nun festgelegt, wer zu welchem Tier wird?

Ich gehöre zu der Sorte Autoren, die erst schreiben und sich danach Gedanken machen. Vieles passiert bei mir intuitiv, ohne dass ich ewig darüber nachgrübele. So auch bei den Tiergestalten.

Eines ist jedoch bei mir sicher: Wenn es Tiere in meinen Geschichten gibt, dann wird der männliche Love-Interest zu einem Wolf. ImmerEgal, ob „Divinitas“, „Fenrir“ oder „Nemesis“ – mindestens einer der Herren verwandelt sich in einen Wolf.

Das gehört zu meinen Geschichten dazu, also musste ich mir bezüglich Vaans Gestalt keine Gedanken machen. Seine Mutter wird zu einem schwarzen Falken.
Lustige Geschichte:
Wir hatten zu der Zeit, als ich an „Divinitas“ schrieb, nistenden Turmfalken unter dem Dach. Vielleicht hat mich das beeinflusst. Eines der Jungtiere fiel aus dem Nest und wir kontaktierten einen Falkner aus dem Nachbarort, um das zu machen. Ich durfte den Kleinen, den ich Timmy taufte, in der Zwischenzeit halten. Er war noch in graues Daunengefieder gehüllt und sah alles andere als glücklich aus, aber er hat’s geschafft und wir durften ihm und seinen Geschwistern im Laufe des Sommers dabei zusehen, wie sie über den Feldern nach Mäusen jagten.
Bei Giselles Temperament war mir klar, dass sie nicht als Reh oder so was enden konnte. Eine komplett schwarze Gestalt sieht bei einem Tiger doof aus, also wurde sie zu einem Löwen.

Miranda stammt übrigens aus einer bestimmten Linie der Mondkinder. Aber mehr dazu erfahrt ihr in „Löwentochter“!

 

Das war’s auch von meiner Seite her! Danke an Alex, Svenja und Victoria für die Einsendung ihrer Fragen!

Kommen wir nun zum Gewinnspiel!

Gewinnspiel

Bei jedem Ausrichter der Blogtour gibt es etwas zu gewinnen! Schaut also auf jeden Fall auch bei den anderen Mädels vorbei und lest ihre tollen Beiträge!

Ich verlose diesmal

  • eine Kaffeetasse „This girl loves books“
  • ein Magnet-Lesezeichen „Chibi Ayrun“
  • und ein Goodie-Päckchen

 

 

Um teilzunehmen, musst du die folgende Frage richtig beantworten und mir die Antwort bis zum 05.10.2017 als Email an autorin@asuka-lionera.de senden!

Die Frage lautet: Welchen Namen gab ich dem Turmfalken, der aus seinem Nest fiel?

Teilnahme auch über Facebook- oder Instagram-PN möglich! Alternativ auch über die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag (Achtung: Die Kommentare werden dann NICHT freigegeben, zählen aber als gewertet!) Es gelten die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Viel Glück an alle!

 

Infos & Gewinner-Auslosung Umfrage

Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich auf meiner Facebook-Seite zwei Aufrufe gemacht: Einmal ging es um eure Lieblingszitate aus der Divinitas-Reihe und einmal habe ich eine kleine Umfrage zu meinem Shop erstellt. Beide Male war die Beteiligungsrate so toll, dass ich es mir nicht nehmen lasse, mich auch dafür erkenntlich zu zeigen. 

Doch bevor ich die Gewinner bekanntgebe, möchte ich gerne die Umfrage auswerten.

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Gewinne ein Ebook zu „Nemesis: Hüterin des Feuers“

Der Juni wird heiß!

28° und es wird noch heißer … *schwitz* Das Leben in einer Dachgeschosswohnung ist nur so lange lustig, bis die Temperaturen die 20°C-Marke überschreiten … Und das ist hier definitiv der Fall! Seit gut einer Woche sind mindestens zwei Ventilatoren im Dauereinsatz, um es halbwegs erträglich zu machen. Wenn du nichts mehr von mir hörst, bin ich geschmolzen

Nichtsdestotrotz hat mein wundervolles Bloggerteam beschlossen, dem Juni noch ein wenig mehr einzuheizen! Denn am 16.06. startet unsere Leserunde zu „Nemesis: Hüterin des Feuers„! Du findest die Leserunde auf Facebook!

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Anti-Mary Sue ODER: Warum ich meine nervigen Protagonistinnen liebe

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit für einen neuen Blogbeitrag.

In letzter Zeit – vor allem nach dem Release von „Fenrir: Weltenbeben“ – habe ich immer mal wieder gehört, dass meine Protagonistinnen nervig und anstrengend wären. Das lässt mich schmunzeln, und ich erzähle euch auch, warum. 

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Buch-Blogger gesucht! #2

Buch-Blogger gesucht

Ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit: Ich suche Verstärkung für ein neu gebildetes Buch-Blogger-Team Die ersten Blogger haben ihren Badge schon bekommen. Wer ihn noch nicht hat, aber gerne dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben! So in etwa sieht er aus und kann von den Bloggern auf ihrem eigenen Blog eingebunden werden.

Muster Blogger Badge

Um was geht es hier eigentlich?

Wie oben schon erwähnt, suche ich Verstärkung für ein Blogger-Team. Ich hatte vor gut einem Jahr schon einmal einen Aufruf gestartet (dazu später mehr), bei dem ich viele gute, aber auch weniger engagierte Blogger gefunden habe. Von den wirklich guten sind mir leider ein paar „weggebrochen“, da sie schwanger sind oder bereits ein Kind bekommen haben, sich im Lern-/Unistress befinden, keine Zeit/Lust mehr aufs Bloggen haben usw. usf. Die Gründe sind vielfältig und nachvollziehbar. An dieser Stelle wünsche ich allen, die das betrifft, alles erdenklich Gute! Das richtige Leben geht immer vor! 

Wie gerade erwähnt, geht das Leben immer vor – deshalb muss auch ich weitermachen. Um eine größere Sichtbarkeit und Reichweite für meine Buchbabys zu erhalten, bin ich auf Rezensionen (v.a. auf den Hauptverkaufsplattformen wie Amazon) angewiesen. Doch ich möchte nicht nur Blogger, die einfach nur stumpf ihre Rezensionen runterschreiben und dann keinen weiteren Gedanken mehr an die jeweiligen Bücher verschwenden.

Ich suche Blogger, die wirklich mit dem Herzblut dabei sind. Die nicht nur bloggen, weil sie dadurch kostenlos Bücher bekommen können. Und vor allem Letzteres sage ich aus einem ganz bestimmten Grund.

Was ist passiert?

(Achtung: Wird länger  Wen das nicht interessiert, der kann gleich nach unten zum Formular scrollen. Auch noch vorab der Hinweis: Es möge sich bitte nur derjenige den Schuh anziehen, dem er passt  Es folgen meine persönlichen Erfahrungen, die ich genau so gemacht habe. Ohne Namen, ohne Hetze, ohne Anschuldigungen – einfach eine Erzählung dessen, wie ich es erlebt habe, damit der ein oder andere vielleicht besser verstehen kann, warum ich manchmal etwas verhalten reagiere.)

Wie schon oben erwähnt, habe ich bereits vor gut einem Jahr einen ähnlichen Aufruf gestartet. Die Resonanz war immens. Fast 200 Blogger wollten in meine Liste. Das ehrt mich natürlich und ich war wirklich überwältigt von den ganzen Anmeldungen. Leider ist es mir nicht möglich, 200 Bloggern ein kostenloses Ebook zur Verfügung zu stellen. Einige Blogger mögen mich zwar jetzt gedanklich steinigen, aber ich vertrete die Ansicht, dass auch Blogger in erster Linie Leser sind und auch – wie ich ebenfalls – für Bücher, die sie interessieren, bezahlen können.

Ich weiß, dass es verlockend ist, als bekannter Blogger mit Rezensionsexemplaren überschüttet zu werden, doch ich hoffe, dass die meisten nicht aus den Augen verlieren, warum sie eigentlich bloggen (sollten): Aus der Liebe zu Büchern, zum geschriebenen Wort. Und so hart das klingen mag: Wir Autoren sind auf die Verkäufe angewiesen.

Jeden Verkauf.

Erst vor Kurzem ging eine Welle durch die Social Medias, dass Autoren das Handtuch geworfen haben, weil sie sich von ihren Buchverkäufen nicht einmal eine Übernachtung zur Buchmesse in Leipzig leisten konnten. Das ist schade, denn es waren wirklich tolle Autoren darunter, doch ich verstehe sie ein Stück weit, denn es ist leider die bittere Realität. Wir Autoren schreiben, weil uns die Charaktere und die Geschichten in unserem Kopf nicht loslassen, aber natürlich freuen wir uns auch über das Zubrot, das wir mit unseren Büchern verdienen. Das ist meist nicht viel, denn uns bleiben vom Verkauf (je nach Vertrag oder Verkaufspreis als SP) nur Cent-Beträge. Jeder von euch kann sich dann ausrechnen, wie viele Bücher ich verkaufen müsste, um Millionärin zu werden. Ein Tipp: Ich bin noch sehr, sehr, seeehr weit davon entfernt 

So, nun aber zurück zu dem, was vor gut einem Jahr geschehen ist. Von den 200 Anmeldungen fischte ich mir 65 heraus, die ich am besten geeignet hielt. (Einige Anmelder waren hauptsächlich Leser von Krimis und Thriller, das ist nun gar nicht das Genre, das ich bediene) Diese 65 Blogger erhielten von mir kostenlos ein Ebook zu „Falkenmädchen„, das damals kurz vor Release stand. Ich bat darum, dass die Rezension, wenn möglich, zum Release in drei Wochen fertig sein sollte. Dass das nicht von allen 65 Bloggern geschafft werden konnte, war mir natürlich von vornherein bewusst. Aber ich hatte die Hoffnung, dass es vielleicht so um die 10 Rezis sein würden, um das Amazon-Ranking ein wenig nach oben treiben zu können.

Der Release-Tag kam. Es erfolgte eine (EINE!) Rezension, die von einer meiner Testleserinnen stammte. Am nächsten Tag folgten drei weitere Rezis – ebenfalls von meinen Testleserinnen.

Ich schrieb noch einmal eine nette Erinnerungsmail an meine 65 ausgewählten Blogger mit dem Hinweis, dass die Rezis jetzt gepostet werden können, und wartete zehn Tage. Nach den zehn Tagen waren wir bei insgesamt zehn Rezensionen, wovon mindestens eine von einer „normalen“ Leserin war.

Drei Monate später waren zweiundzwanzig Rezensionen erschienen. Und selbst jetzt, fast ein Jahr danach, hat „Falkenmädchen“ vierzig Rezensionen, worunter auch viele „normale“ Leser-Rezis sind.

Ich hoffe, ihr versteht, worauf ich hinaus will. Das persönliche Leben geht immer vor, aber ich finde es mir gegenüber unfair (um nicht zu sagen „dreist“), die Hände aufzuhalten und sich dann nie wieder zu melden. Ich bin doch kein Unmensch. Zwei der Blogger haben mich angeschrieben und sich wegen persönlicher Dinge entschuldigt – und dann hake ich das ab. Jeder Blogger, der deswegen schon auf mich zugekommen ist, kann bestätigen, dass ich immer sage „Kein Problem, hab erstmal dafür deinen Kopf frei und hole es nach, wenn es besser bei dir passt“. Ich mache sie doch nicht deswegen einen Kopf kürzer oder ihnen Vorwürfe … Das macht mich traurig und ich habe auch lange überlegt, ob ich überhaupt wieder so einen Aufruf starten soll. Ich habe tolle Bloggerinnen gefunden, die ich teilweise auch persönlich getroffen habe. Die meisten von ihnen sind meine Testleserinnen und arbeiten sehr eng mit mir zusammen, was Coverentwicklung, Klappentexte, Manuskript-Rohfassungen u.ä. angeht. Aber leider können sie allein keine fünfzig Bewertungen verfassen 

Okay, genug gejammert. Ich bin – was Blogger angeht – leider ein gebranntes Kind (auch wegen anderer … „Vorkommnisse“), aber ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren. Ich will nicht, dass das bei mir gemacht wird, und ich so will ich es nicht auf andere anwenden. Also springe ich über meinen Schatten und suche engagierte Blogger, die Lust auf eine langfristige Zusammenarbeit haben!

Ich weiß, dass längst nicht alle Blogger so sind. Während meiner Zeit als Autor durfte ich bereits ganz wundervolle Menschen (sowohl andere Autoren als auch Blogger) kennenlernen und ich bin mir sicher, dass ich diesmal mit meinem Aufruf mehr Glück haben werde! 

Was genau wird gesucht?

Was musst du mitbringen, um Teil meines Blogger-Teams zu werden?

  • Du bloggst mit Herzblut! Du liebst das geschriebene Wort und möchtest deine Erfahrungen mit anderen teilen.
  • Du betreibst einen externen Blog bzw. eine Facebook-/Instagram-Seite/Youtube-Kanal, aber du postest deine Rezensionen auch auf Amazon und Co.
  • Du pflegst deinen Blog regelmäßig.
  • Du liest gerne Romantasy oder New Adult – und hast nichts gegen eine leichte Prise Kitsch.
  • Du bist meistens in der Lage, zügig eine Rezension zu verfassen. (Hier wieder der Hinweis: Das echte Leben geht immer vor!)
  • Du bist an einer langfristigen Zusammenarbeit mit mir interessiert und hast Lust auf gemeinsame Aktionen.
  • Von Vorteil ist, wenn du schon mindestens ein Buch von mir kennst oder dir zumindest eine Leseprobe angeschaut hast, um einschätzen zu können, ob dir mein Schreibstil überhaupt zusagt.

Was bedeutet „langfristige Zusammenarbeit“? Der Plan ist folgender: Ich möchte für mein Blogger-Team (und mich) eine Facebook-Gruppe gründen, in der wir gemeinsam Aktionen planen. Das können Blogtouren, Gewinnspiele oder andere Ankündigungen sein. Ihr seht Cover und Klappentext schon vor allen anderen und seid dabei, wenn es enthüllt wird.

Was wird NICHT gesucht?

  • Abstauber, die einfach nur ein Buch kostenlos haben möchten, und sich dann nie wieder melden.
  • Blogger, die nach zwei Wochen das Interesse am Bloggen verlieren.
  • Blogger, die in ihren Rezensionen spoilern oder die nur eine Zwei-Zeilen-Rezi verfassen.
  • Blogger, die ausschließlich andere Genres lesen als ich schreibe.

Was habe ich davon?

Neben einem kostenlosen Ebook, das du meistens noch vor Release erhältst, unterstütze ich deinen Blog zu bestimmten Events (bspw. Jahrestag, Weihnachten, etc.) mit Goodies und anderen Gewinnen. Hin und wieder gibt es auch mal kleine Überraschungen von mir. Meine Blogger-Mädels wissen, was ich meine 

Bitte habe Verständnis dafür, dass ich aus Kostengründen keine Print-Ausgaben zur Verfügung stellen kann.

Auf Wunsch – und gegen Rezi  – bekommst du auch meine älteren Werke als Ebook.

Wie kann ich mich anmelden?

Du hast dich in dem, was ich suche und was oben steht, wiedererkannt? Super! Dann melde dich mittels des nachfolgenden Formulares bei mir.

Ich suche 5-10 engagierte Buch-Blogger, um mein Team zu verstärken.

Ich bitte dich, nicht enttäuscht zu sein, wenn die Wahl (diesmal) nicht auf dich fallen sollte. Leider werde ich es nicht schaffen, jedem Interessenten eine detaillierte Absage zu schreiben. Wenn du bis zum 23.04.2017 nichts von mir gehört haben solltest, bist du leider nicht dabei.

BEENDET! VIELEN DANK FÜR DAS REGE INTERESSE!

[CHALLENGE] TAG 31 – Ausblick auf 2017

Willkommen zum einunddreißigsten und somit letzten Tag der #Autorenwahnsinn-Challenge! Heute gibt es als abschließendes Thema einen kleinen Ausblick auf 2017.

Die Challenge hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe zwar vier Themen ausgelassen, was aber damit zu tun hatte, dass sie für mich nicht zutreffend waren. Auf einer Seite habe ich vor einiger Zeit mal folgenden Spruch gelesen:

Es gibt Schreiberlinge, die mit Vorliebe über das Schreiben reden. Und es gibt solche, die lieber schreiben.

Platt ausgedrückt bedeutet das, dass es einige Leute gibt, die sich in Schreibgruppen tummeln und über das Schreiben an sich reden. Ich gehöre nicht dazu. Ich bin in sehr wenigen Gruppen, in den meisten sogar nur semi-aktiv, und ich persönlich „jammere“ auch nicht darüber, dass ich keine Zeit zum Schreiben hätte, denn: Die Zeit, die ich bräuchte, um diesen „Jammerpost“ zu verfassen, würde ich lieber aktiv dazu nutzen, an meiner Geschichte weiterzuschreiben! Deshalb kann ich auch nicht mit Schreibbuddys oder dergleichen dienen, denn das habe ich nicht. Nicht, weil ich den Zusammenhalt oder die gegenseitige Motivation nicht gut finde, sondern schlicht und ergreifend, weil ich es nicht brauche. Mein monatliches Ziel von 25.000 Worten erreiche ich (meistens) auch so 

Das aber nur am Rande und als meine persönliche Meinung. Beim Prozess des Schreibens komme ich am besten alleine klar – das muss (und soll!) nicht auf jeden zutreffen!

Ausblick 2017

Was habe ich mir für 2017 alles vorgenommen? Am Ende jeden Jahres mache ich mir Gedanken, was ich schaffen könnte und schaffen will.

Fenrir: Weltenbeben

Als erstes hätten wir „Fenrir: Weltenbeben„, das voraussichtlich im März 2017 erscheinen wird. Fertig geschrieben ist die Rohfassung und wartet nun auf das Lektorat und das anschließende Korrektorat.

Sonstige Projekte

Ich hatte es schon in den anderen Challenge-Beiträgen angedeutet, aber einen kleinen Ausblick will ich euch trotzdem geben. Wer bereits Bücher von mir gelesen hat, darf sich 2017 auf einige Wiedersehen freuen.

Des Weiteren werde ich über meinen eigenen Schatten springen und (bewusst) eine Reihe angehen – eine Serial, wohl gemerkt. Das sind mehrere kürzere Geschichten. Ich stehe bereits mit einem Verlag in Verhandlung. So, wie wir es uns momentan vorstellen, werden die Geschichten vorerst nur als Ebook erscheinen.

Eventuell noch für 2017 geplant ist der Einzelband einer Dystopie, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich das zeitlich noch schaffe.

Ob alle erwähnten Bücher 2017 fertig werden und gar erscheinen, kann ich heute nicht sagen. Das kommt einerseits auf meine Schreibgeschwindigkeit und den Release-Plan der Verlage an. Wenn es passt, dann gerne – wenn nicht, dann eben 2018 

Hier findest du noch einmal alle Beitrag zur Autorenwahnsinn-Challenge.

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