Kategorie: ❥ Über mich

Anti-Mary Sue ODER: Warum ich meine nervigen Protagonistinnen liebe

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit für einen neuen Blogbeitrag.

In letzter Zeit – vor allem nach dem Release von „Fenrir: Weltenbeben“ – habe ich immer mal wieder gehört, dass meine Protagonistinnen nervig und anstrengend wären. Das lässt mich schmunzeln, und ich erzähle euch auch, warum. 

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Eindrücke der Vernissage & Nemesis

Hallo ihr Lieben,

ich bin heute wieder angekommen und noch ziemlich geschlaucht. Obwohl ich nicht selbst gefahren bin, sind Autobahnfahrten einfach echt nicht mein Fall … Zu viel „Nervenkitzel„. Wie manche Leute fahren, Herr im Himmel!! Gerade bei so langen Strecken (jeweils knapp 340 km) altere ich gefühlt um 100 Jahre … Der Stadtverkehr hat es für uns Landeier auch nicht gerade besser gemacht. Alle Straßen mit mehr als zwei Spuren sind uns von vorneherein suspekt, aber so Sachen wie dreispurige Kreisverkehre, in denen auch noch Ampeln stehen, waren einfach … nicht von dieser Welt, zumindest für meinen Mann und mich.  

Dementsprechend aufgedreht kamen wir dann im Hotel an. Dort noch schnell umgezogen, Haare gemacht und dann ging es schon wieder los in den Stuttgarter Stadtverkehr. Puh, ich will mir gar nicht vorstellen, das jeden Tag machen zu müssen. Da lobe ich mir mein beschauliches 178-Seelen-Dorf mit dreimal so vielen Kühen wie Einwohner. 

 

Vernissage in der Akademie für Kommunikation

Die Akademie war – Navi sei dank! – schnell gefunden und nur knapp 4km vom Hotel entfernt. Dort angekommen, fanden wir auch schnell Herrn Druba (Schulleiter) und Herrn Kullak (Lehrer der Journalisten-Klasse), die mich den ersten Teil des Tages begleiten sollten.

01Nachdem mein Mann mit ausreichend Treibstoff (aka Kaffee ) versorgt worden war, machten wir uns auf den Weg in die Journalisten-Klasse, wo ich Rede und Antwort zum Thema Buchveröffentlichung, Wie finde ich einen Verlag?, Wie vermarkte ich mein Buch?, Wie muss ich mir das Leben eines Autors vorstellen?, usw. stand. Es war eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre, und nach den ersten Beschnupper-Minuten fand auch ein reger Austausch statt.

 

Danach ging’s zwei Stockwerke höher zur Design-Klasse. Diese Klasse befindet sich gerade kurz vor ihrem Abschluss (Ich drück euch allen gaaanz fest die Daumen für die Prüfungen!!!) und hat sich als Abschlussarbeit mein Buch ausgesucht, um es zu illustrieren. 43 (!) Bilder sind dabei entstanden in den unterschiedlichsten Techniken und Verfahrensweisen. Hammergeniale Bilder sind dadurch entstanden, eines schöner als das andere. Gegliedert wurde es kapitelweise, sodass ich gleich erkennen konnte, zu welcher Stelle im Buch das jeweilige Bild gehört.

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(Bild 1: Die Design-Klasse mit ihrer Lehrerin, Bild 2+3: Die Künstler erklären mir jedes einzelne Bild und die dabei verwendeten Techniken)

 

Besonders amüsant fand ich die anschließende Fragerunde. Die Frage, wie ich denn auf das Buch gekommen sei, beantwortete ich wahrheitsgemäß damit, dass es mal von mir als Spiel programmiert wurde. Daraufhin meldet sich Max aus der ersten Reihen: „Aber doch nicht das Divinitas, das mit dem RPG Maker gemacht wurde, oder?“ Und ich nur so: „Doch, genau das. Das ist von mir.“ Ungläubiges Kopfschütteln auf beiden Seiten  Ich hätte nicht gedacht, dass das Spiel nach fast 10 Jahren immer noch in der Szene ein Begriff ist. Nun ja, man lernt nie aus. Ich fand’s absolut genial, darauf angesprochen zu werden!  In meiner Deviantart-Gallery gibt es noch ein paar alte Screenshots zum damaligen Divinitas-Spiel-Projekt, wer sich dafür interessiert.

Danach musste ich auf meinen „Ehrenplatz„, wie sie es genannt haben …

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Die ersten Minuten waren der pure Horror für mich. Ich bin nun wirklich kein Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht, aber auf diesem kleinen Podium, wie auf dem Präsentierteller, und dann sollte ich auch noch zusammenhängende Sätze reden! Aber dank der wirklich lockeren und familiären Stimmung unter den Schülern und auch mir gegenüber, konnte ich meine Nervosität schnell ablegen und mich auf die vielen Fragen konzentrieren, die die Jungs und Mädels an mich hatten.

Natürlich gab es dann wieder diesen Moment in dem mein Mund schneller war als mein Gehirn. Na ja, mein Mann zieht mich immer noch gerne damit auf, deshalb will ich’s auch kurz hier verraten. Es kam die Frage an meinen Mann, ob er denn auch gerne lesen würde. Ich will ihm zu Hilfe eilen und sage „Er hat andere Qualitäten„. Ich merke noch beim Sprechen von „Quali-„, dass da jetzt irgendwas nicht stimmt und denke „Das kommt gleich falsch rüber„. Eigentlich meinte ich damit, dass er ganz wundervoll kocht, den Haushalt schmeißt und mir damit sehr viel Freiraum zum Schreiben schaufelt, aber irgendwie … wurde das nicht ganz so verstanden 

Am Abend war dann die Lesung, während der ich aus „Divinitas„, „Falkenmädchen“ und „Nemesis“ jeweils ein Kapitel vorgelesen habe. Anschließend durfte ich wieder ganz viele interessierte Fragen beantworten, sodass wir erst gegen 21 Uhr fertig waren. Kurz vor 22 Uhr waren wir dann im Hotel und ich bin nur noch ins Bett gefallen wie ein Stein 

Auch an dieser Stelle nochmals DANKE an die Lehrkräfte und die wissbegierigen und fleißigen Schüler, allen voran Lisa und Mia, die das organisiert und auf die Beine gestellt haben! Bleibt alle so, wie ihr seid, und macht das weiter, woran euer Herz hängt! 

(Weitere Bilder folgen dann, sobald ich sie habe)

 

Nemesis Taschenbuch ist da!

Als wir dann heute Mittag wieder heim kamen, warteten zwei große Pakete vor der Haustür auf mich. Zum Glück hat es die Nacht nicht geregnet, sonst wären die tollen Nemesis-Prints wohl ziemlich aufgeweicht worden. Manchmal möchte ich unseren DPD-Fahrer schlagen … 

Aber egal, die Prints sind da und heile und wundervoll! Im Video, das ich schnell vorhin ganz spontan gemacht habe, halte ich es ein paar Mal in die Kamera 

Ich mache mich nachher gleich ans Signieren der Vorbestellungen.

 

Nemesis Blogtour

Morgen startet auch die Blogtour zu „Nemesis – Hüterin des Feuers“. Wir starten auf Ily’s Bücherblog, wo euch die liebe Ily das Buch an sich und ihre Rezension dazu vorstellen wird. Ich bin schon ganz gespannt, denn ich durfte sie auch noch nicht lesen 

Hier ist der komplette Tourplan:

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Es lohnt sich auf jeden Fall, bei jedem der teilnehmenden Blogs vorbeizuschauen, denn ihr könnt jeden Tag etwas gewinnen! Was ihr gewinnen könnt? Schaut her! 

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Und das sind „nur“ die täglichen Gewinne. Am Ende erwartet euch natürlich auch ein Hauptpreis. Um den zu gewinnen, müsst ihr bei jedem der teilnehmenden Blogs den einen markierten Buchstaben finden und anschließend die Buchstaben zu einem Lösungswort zusammensetzen, das ihr mir am Ende der Blogtour an autorin(at)asuka-lionera.de zumailt!

Vorschau auf den Hauptpreis gefällig?

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Toll, oder? 

 

Okay, ich denke, das reicht für heute an Input 

Vernissage in Stuttgart

csm_Literaturabend_Lionera_Einladung_91c6e7dceaIhr Lieben,

heute gibt es mal einen sehr frühen (zeitlich gesehen) Post, denn gleich geht’s los! Vier Stunden Autofahrt Richtung Stuttgart liegen vor mir und ich bin schon so mega-aufgeregt!

Was ich in Stuttgart machen will? Nun, ich wurde von der Akademie für Kommunikation zu einer Vernissage eingeladen, denn die Abschlussklassen von Journalismus und Design haben mein Buch „Divinitas“ ausgewählt, um ihre Abschlussarbeit darüber zu verfassen – sei es in Worten oder Bildern. Der Schulleiter hat mir schon verraten, dass über 40 (!) Bilder zu „Divinitas“ entstanden sind, in allen möglichen Arten, angefangen von normalen Bleistiftzeichnungen, über Aquarelle bis hin zu Mörtelarbeiten. Ihr seht, meine Spannung, diese Bilder zu sehen, ist kaum noch auszuhalten!!

Mein Zeitplan für heute ist richtig stramm, aber ich freue mich wahnsinnig darauf. Um 14 Uhr geht es schon los mit einem Rollenspiel mit der Journalisten-Klassen, danach folgen Interviews, Fragen zur Buchentwicklung usw. Dann geht es in den Kunstsaal, wo alle Arbeiten aufgehängt wurden. Mein Mann, der auch mein Chauffeur ist, wird dann kurzerhand zum Fotografen umgeschult und muss jedes Einzelne fotografieren 

Ab 18 Uhr ist dann die Lesung, zu der ich aus Divinitas, Falkenmädchen und Nemesis jeweils ein Kapitel vorlesen werde. Da die richtigen auszuwählen, war ganz schön schwer … Anschließend folgt die Fragerunde und Autogrammstunde.

Ich glaube, nach dem Programm falle ich dann heute Abend totmüde ins Hotelzimmer 

Denkt an mich und drückt mir die Daumen, dass ich mich nicht total zum Ei mache!! 

Bilder folgen dann, sobald ich am Freitag wieder Zuhause bin.

Meine erste Leipziger Buchmesse – LBM2016

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf einer Messe. Für mich begann die Leipziger Buchmesse 2016 am Freitag, den 18.03.2016. Nachdem ich mich bei meiner Mama in Weimar zwecks kostenlosem Essen und Logis bereits am Donnerstag einquartiert hatte, gingen wir gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten am Donnerstagabend noch lecker Sushi-Essen.

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Am Freitagmorgen ging es dann zum ersten Mal mit dem Zug von Weimar nach Leipzig. Im Leipziger Bahnhof stürmte ich gleich die dortige Ludwig-Buchhandlung, um zu sehen, ob sie dort auch die Drachenmond-Bücher haben. Es lagen zwar zwei dort, aber meins war nicht dabei. Eine Mitarbeiterin sagte mir, dass sie händeringend auf Lieferung warten. Anscheinend gehen die Bücher weg wie warme Semmel  Am Sonntag, als ich dann zum zweiten Mal dort war, konnte ich mein erstes Bookselfie mit meinem eigenen Buch in freier Wildbahn machen!

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Aber zurück zur Leipziger Buchmesse.

Als erstes steuerte ich natürlich den Stand des Drachenmond-Verlags an, der etwas versteckt hinter der Fantasy-Leseinsel Stellung bezogen hatte.

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Besonderes Highlight waren die A3-Poster zu vielen verschiedenen Buchcovern, die die Autoren (oder Coverdesigner) die nächsten Tage signierten.

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An zwei Tagen saß ich gemeinsam mit der wundervollen Julianna Grohe am Signierstand. Der Andrang war einfach Wahnsinn! Ich habe mich über jeden einzelnen gefreut, der da war! 

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Am Samstag war auch meine Mama mit ihrem Lebensgefährten mit dabei. Meine Güte, das war ein Höllentag! So … viele … Menschen! Ich wusste teilweise nicht, wo ich noch laufen sollte. Alles war voll, Mittags bekam man keinen Sitzplatz und von den Schlangen vor den Toiletten will ich lieber gar nicht erst reden …

Mein persönliches Highlight waren die Treffen mit allen meiner drei Testleser-Musen 

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Meine wichtigste Erkenntnis nach drei Messetagen: NIE WIEDER!  Also, drei Tage sind schon echt krass. Außerdem werde ich nie wieder neue Schuhe am ersten Tag anziehen *aua* Und mein Einsiedler-Immunsystem ist nicht auf solche Menschenmassen ausgelegt. Ich sitze hier nun mit einer wirklich fetten Erkältung, die meine Arbeit an „Falkenmädchen“ mal wieder um Tage zurückwirft. Natürlich war es trotzdem toll, aber in Frankfurt reichen mir, glaub ich, auch zwei Tage 

Da ich ja bekennender Manga-/Anime-/Gamesfan bin, war Halle 1 natürlich mein persönliches Mekka. Hier ein paar Bilder, die ich über die drei Tage geschossen habe:

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Parenting made right! 

 

 

Termine zur Leipziger Buchmesse 2016 #lbm2016

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Meine erste Messe, die Leipziger Buchmesse, steht bevor und ich bin schon total aufgeregt

Ihr findet mich zu folgenden Terminen fest am Drachenmond-Verlag-Stand in Halle 2, K 301:

  • 18.03.2016 – 15 Uhr
  • 19.03.2016 – 15 Uhr
  • 20.03.2016 – 11 Uhr 

Ansonsten bin ich auch den ganzen Tag dort unterwegs. Ihr erkennt mich am T-Shirt mit Namen und an meiner Tasche 🙂 Wer mich anspricht oder zu den o.g. zum Stand kommt, um zu quatschen oder Bücher signieren zu lassen, kann mit einem Goodie-Beutel rechnen 🙂

Ich freu mich auf euch! 

Schreibjahr 2015 – Rueckblick

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. 2015 war schreibtechnisch mein Jahr. Nicht nur, dass mein Debütroman „Divinitas“ erschienen ist, ich habe auch eine Menge dazugelernt, habe erfolgreich am NaNoWriMo 2015 teilgenommen, währenddessen ich 50.000 Wörter innerhalb eines Monats geschrieben habe, und habe drei weitere Projekte unter Vertrag beim Drachenmond Verlag.

Die Resonanz zu „Divinitas“, die ich Ende diesen Jahres bekommen habe, hat mich einfach überwältigt! Sicherlich sind auch kritische Stimmen dabei, aber so ist es nun mal im Leben: Jedem kann man es nie recht machen. Aber damit kann ich umgehen. Solange die Kritik begründet ist und nicht auf einem einfachen „Fand’s scheiße“ basiert, kann ich meine Lehren daraus ziehen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Allerdings ist das natürlich immer ein schmaler Grat. Während sich einige Leser mehr Ausführungen der ganzen Wendungen in „Divinitas“ gewünscht haben, ist es so schon anderen zu langatmig. Wie gesagt, jedem werde ich es nie recht machen können und ich muss versuchen, meinen eigenen Weg zu finden.

Doch zurück zum eigentlichen Thema. In diesem kurzen Blogpost möchte ich mein Schreibjahr 2015 Revue passieren lassen. Ein kleiner Rückblick, was ich 2015 alles geschafft und mir für 2016 vorgenommen habe. Gemopst habe ich diese Idee von Juliana Fabula.

 

  1. Welches Projekt ist 2015 dein Liebstes gewesen und warum?

Ganz klar „Divinitas“, das mich fast das ganze Jahr über begleitet hat. Als ich im August die Verlagszusage für die Veröffentlichung bekam, konnte ich glücklicher nicht sein. Ich liebe meine Charaktere, allesamt, und bin auch mit dem Verlauf der Story unglaublich zufrieden. Ich freue mich auf „Falkenmädchen“, wo ich zumindest ein paar Charaktere wiedertreffen und deren Geschichte genauer beleuchten kann.

 

2. Welches Projekt ist 2015 dein Hassobjekt gewesen?

Auch hier fällt mir die Wahl leicht: „Ungenügend“. Es war für mich wahnsinnig schwer, mich auf ein anderes Genre als Fantasy einzulassen. Rückblickend weiß ich gar nicht mehr, warum ich diese Idee eigentlich hatte *lach* Über zwei Monate ließ ich das Manuskript links liegen, bis ich mich wieder dransetzen konnte. Dann lief’s gut und ich bin mit dem Ergebnis auch soweit zufrieden. Es ist nicht ein Herzensprojekt wie „Divinitas“, aber doch so, dass ich ohne Probleme zugeben kann, dass es von mir ist 😉

 

3. Welcher Charakter ist dir besonders ans Herz gewachsen?

Da gibt es eine Menge. Nicht nur meine Protagonisten als „Divinitas“, Fye und Vaan, sondern auch einige andere, wie Miranda („Divinitas“) und Evelyn („Ungenügend“ und „Nemesis“), sowie Lucian („Nemesis“) mag ich sehr.

 

4. Wie viele Wörter/Seiten hast du 2015 geschafft?

Hmm, mal überlegen… Knapp 75.000 für „Divinitas“ (der Rest stand schon von vorher), 61.000 bei „Ungenügend“, 62.000 stehen derzeit bei „Nemesis“ und knapp 10.000 bei „Falkenmädchen“. Macht zusammen rund 208.000 Wörter. Fast alle, bis vielleicht auf 40-50.000, habe ich nach August 2015 geschrieben.

 

5. Wie viele Wörter/Seiten hast du dir für 2016 vorgenommen?

Ich nehme am WriYoBo 2016 teil und habe mir dafür mindestens 240.000 Wörter vorgenommen. Ein Ziel, das ich durchaus schaffen kann.

 

6. Wie soll dein nächstes Projekt heißen? Magst du uns auch verraten um was es geht?

Über all meine Projekte kann hier nachgelesen werden => Portfolio. Ich glaube, es würde den Rahmen sprengen, jedes einzelne jetzt hier noch genauer vorzustellen 😉

 

7. Stelle uns deine Covers vor!

Auf meine Cover bin ich besonders stolz, da ich sie alle selbst designe. Daher hier die Cover der Veröffentlichungen, die für 2016 geplant sind.

divinitas-cover2-cmyk-neuerwolf-blog Falkenmaedchen-blog ungenuegend-klein Cover-Nemesis-v1-spoiler

Das letzte Cover gibt’s im Januar 2016 dann komplett zu sehen 😉

 

8. Was ist dein bester Tipp in 2015 gewesen, um am Ball zu bleiben?

Für mich war das ganz klar der NaNoWriMo. Als ich das erste Mal davon hörte, war ich sehr skeptisch. Nicht nur die hohe Wortzahl von 50.000 innerhalb eines Monats schreckte mich ab, sondern auch dieses ganze Brimborium drumherum. Und doch bin ich glücklich, daran teilgenommen und das Ziel noch zwei Tage vor Schluss erreicht zu haben! Dieses Event hat mir gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man nur will und dran bleibt. Ich hoffe, ich kann das auch für 2016 umsetzen.

 

9. Welches Lied hast du auf deiner Playlist beim Schreiben in 2015 am meisten abgespielt?

Hmmm…

  1. Let it go – in zig verschiedenen Versionen (ich liebe besonders das Male Cover von Caleb Hyles)
  2. A thousand years von Christina Perri
  3. Is there anyone left von Galt Aureus

 

10. Was hat dich in 2015 am meisten inspiriert?

Da gibt es vieles. Bilder, Bücher, Filme und natürlich Musik. Ich kann gar nicht sagen, was davon am meisten.

 

11. Was hast du 2015 gelernt/entdeckt (im Bezug auf das Schreiben) was du vorher nicht kanntest/es falsch gemacht hast und nun fortführen wirst?

Was mich sehr beim Schreiben unterstützt, ist das Programm „Scrivener“, was ich seit 2015 nutzen. Ohne das kann ich mir das Schreiben gar nicht mehr vorstellen!

Ich bin ein Autor, der sehr wenig plottet. Ich habe zwar meine Charaktere im Kopf und weiß auch, wo ich mit meiner Story hinwill, aber der Weg dahin ist eher … unklar. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das ändern will. Wahrscheinlich nicht, denn ein fester Plot würde mich zu sehr einengen und mir den Spaß am Schreiben nehmen. Solange ich mich nicht in irgendeine Sackgasse manövriere, ist ja alles gut 🙂

 

12. Verrate uns deine/n Lieblingssatz/Lieblingssätze oder Lieblingsschnipsel aus deinem Projekt!

“Was   … Wie   …?”, stammle ich, ernte jedoch nur einen resignierten Blick. Ich räuspere mich und versuche es erneut. “Was machst du hier? Wie kommst du hierher? Und warum um alles in der Welt liegst du nackt auf mir?” Die letzte Frage schreie ich regelrecht, weil der Gedanke daran mich wahnsinnig macht. In zweierlei Hinsicht. (aus „Divinitas“)

»Hatte er eine kalte Schnauze oder war sie warm? Du weißt, wenn sie trocken ist, deutet das daraufhin, dass er sich irgendwas eingefangen hat.«
Ich suche irgendwas, das ich ihr an den Kopf donnern kann. Vorzugsweise etwas Hartes oder Spitzes. Warum macht es ihr so Spaß, auch noch Salz in meine Wunden zu streuen? (aus „Nemesis“)

Siedendheiß durchläuft es meinen Körper und ich fühle mich, als würde ich lichterloh in Flammen stehen. Gott, diese Stimme! Warum ist mir das nicht gleich aufgefallen? Wie konnte ich auch nur eine Sekunde daran zweifeln, dass sie es wirklich ist? Allein schon wie mein Vorname über ihre rosa Lippen kommt, bringt mich um den Verstand, und mein Herz pocht mir bis zum Hals. (aus „Ungenügend“)

Schon wenige Sekunden später erhebe ich mich mit einem spitzen Schrei in den Himmel, breite meine schwarzen Schwingen aus und segle durch die frische Morgenluft.
Mondscheinmädchen nennen sie mich, doch eigentlich ist das nicht richtig.
Denn ich bin das Falkenmädchen. (aus „Falkenmädchen“)

 

 

Ich hoffe, euch hat dieser kleine Rückblick meines Schreibjahres 2015 gefallen, und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr 2016 einen Blick auf meine Neuerscheinungen werft (und natürlich auf „Divinitas“, wenn ihr das noch nicht getan habt). Bis dahin wünsche ich euch einen gute Rutsch und ein tolles neues Jahr 2016!

Eure Asuka

 

 

 

 

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