Schlagwort: Divinitas-Saga

[Mini-Blogtour] Die Divinitas-Saga

Herzlich Willkommen zum letzten Tag der Mini-Blogtour anlässlich des Releases von „Löwentochter“!

Heute darf ich euch bisschen was zur Divinitas-Saga an sich erzählen. Doch zuerst schauen wir uns noch mal an, welche wundervollen Themen es schon vorher gab. Und nicht vergessen: Überall könnt ihr etwas gewinnen! Also schaut euch die Beiträge genau an und macht mit!

Tag 1: Interview mit Asuka – „Jen love to Read
Tag 2: Reihenvorstellung – „Linchens Bücherwelt
Tag 3: Ein Tag mit Giselle – „Catch your Dreams
Tag 4: Interview mit Giselle – „Bücherfansite“

 

Fangen wir nun mit meinem Thema an. Die wohl häufigste Frage, die mich bezüglich der Divinitas-Saga erreicht, ist:

In welcher Reihenfolge soll ich das lesen?

Besteller der Divinitas-Box, die verschickt wird, sobald das Print zu „Löwentochter“ da ist, werden folgendes Bildchen in ihren Boxen finden:

Ich weiß, dass es unter den Lesern verschiedene Meinungen dazu gibt – und ich respektiere jede einzelne davon. Ich als Autorin rate jedoch zur chronologischen Reihenfolge, die da wäre:

Teil 0.5 – „Mit dir unter den Sternen“ (Kurzgeschichte)
Teil 1.0 –  „Falkenmädchen
Teil 2.0 – „Divinitas
Teil 2.5 – „Schwarzer Fluch“ (Teil der Anthologie „Wenn Drachen fliegen“)
Teil 3.0 – „Löwentochter“

Es mag zwar auf den ersten Blick verwirrend aussehen, aber so schwer ist es gar nicht. „Mit dir unter den Sternen“, „Falkenmädchen“ und „Divinitas“ haben unterschiedliche Protagonisten, deren Geschichte im Laufe des Buches erzählt wird. Miranda aus „Falkenmädchen“ taucht bspw. häufiger in „Divinitas“ auf und wird auch in „Löwentochter“ mehrfach erwähnt. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, „Falkenmädchen“ gelesen zu haben, um „Divinitas“ verstehen zu können.

Alle Bücher bauen aufeinander auf und man findet als Leser ein paar Hinweise und Anspielungen, aber sie sind nicht alle für das grundsätzliche Verständnis erforderlich.

Lediglich „Löwentochter“ ist ein Folgeband zu „Divinitas“, das heißt, man sollte „Divinitas“ gelesen haben, um „Löwentochter“ (und vor allem die handelnden Personen) verstehen zu können.

 

Vom Spiel zum Buch

Ich weiß, ich erwähne es häufig, aber viele haben es noch nicht gehört: „Divinitas“ war ursprünglich ein Computer-Spiel, das ich programmiert habe. Hier ein paar Bilder aus der Entwicklungszeit (Stand: 2006)

(Aufs Bild klicken, um es größer zu sehen)

Divinitas-Leser dürften die beiden Szenen erkennen. Einmal die Unterhaltung zwischen Giselle und Vaan, als Fye die Nacht im Schloss verbringen muss, und auf dem anderen sieht man Fyes Hütte, die von Laylas Soldaten umstellt wird – und die gehörig Schiss vor der Elfengenerälin haben.

Die Rohversion des Spiels dümpelte viele Jahre unangetastet auf meiner Festplatte dahin. Nach etwas mehr als sieben Jahren entdeckte ich sie durch Zufall wieder und wusste: Das war zu schade, um es einfach verkommen zu lassen. Unzählige Stunden hatte ich bereits in die Programmierung und die Erstellung der Grafiken gesetzt (der Menüscreen ist bspw. fast komplett in Photoshop entstanden), aber nach all der Zeit hatte ich keine Ahnung mehr von der Materie des Programmes (und ich hatte auch keine Lust, mich wieder einzulesen). Also nahm ich das, was ich bereits hatte, und packte es in Buchform.

Das Grundgerüst stand schon: Es gab die Halbelfe Fye, die allein in ihrer Hütte mitten im Wald lebte, durch widrige Umstände jedoch gezwungen wurde, ins angrenzende Dorf zu reisen. Dort wird sie gefangen genommen und soll hingerichtet werden. Doch natürlich eilt ihr jemand zur Rettung. Vaan war damals jedoch ein einfacher Prinz, hatte aber schon seine nervtötende Schwester Giselle. Gylbert gab es auch schon, wenn auch anders als dann später im Buch.

Ich schrieb über Monate, spann neue Ideen ein, erschuf oder veränderte Charaktere und deren Beziehungen untereinander, bis ich Ende 2015 die Rohfassung beenden konnte.

 

Warum um Himmels willen Giselle?

Ja, so oder so ähnlich reagierten alle meine Testleserinnen, als ich ihnen erzählte, woran ich gerade arbeitete. Ich muss zugeben, dass ich auch so gedacht habe. Es war nie geplant, noch einen „Divinitas“-Band zu schreiben – und schon gar nicht mit Giselle in der Hauptrolle! Denn mir ging es wie den meisten Lesern: Ich mochte sie nicht. Und dann ein komplettes Buch mit ihr?! Was hat mich da nur geritten?

Wie gesagt hatte ich nicht vor, ein Giselle-Buch zu schreiben. Eines Abends lag ich im Bett, war kurz vorm Einschlafen – und da zog der Anfang des Buches wie ein Film an mir vorbei. Ich sah den Ballsaal, spürte förmlich die Blicke der Halbelfe in meinem Rücken und ich wusste, dass ich es aufschreiben musste. Ich sprang also aus dem Bett, ging ins Wohnzimmer, startete meinen Laptop und ignorierte die fragenden Blicke und die Nachfragen meines Mannes. Ich musste schreiben, solange die Eindrücke noch frisch waren – für Erklärungen hatte ich später noch Zeit.

Das ganze erste Kapitel schrieb ich noch an dem Abend. Und so ging es weiter. „Löwentochter“ schrieb sich überraschender Weise wie von selbst.

Ja, es gab Momente, in denen ich gerne eine sehr, sehr hohe Klippe in eine Szene geschrieben hätte, um Giselle anschließend von dort herunterzustürzen. 

Giselle ist alles andere als ein einfacher Charakter. Aber sonst wäre es doch zu einfach, nicht wahr? Sie ist zickig. Sie ist arrogant. Sie ist gefühlskalt. Und somit genau ein Charakter für mich, denn ich hasse nichts mehr als die netten kleinen Mädchen von Nebenan, denen alle Männer zu Füßen liegen und denen alles beim ersten Mal gelingt.

(siehe dazu auch meinen Anti-Mary-Sue-Beitrag)
 

Also warum nicht Giselle? Immerhin passt sie perfekt in mein Protagonisten-Schema. Ich weiß, dass sie nicht bei jedem Leser auf Gegenliebe stoßen wird, aber das Risiko gehe ich gerne ein. Sie ist genauso geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe, mit allen Ecken und Kanten, allen queren Denkweisen und Ansichten und der überaus wichtigen Prise Arroganz, die sie bei allem, was sie tut, umgibt.

Wer sie nicht mag, der mag sie eben nicht – nicht mal ich mag sie immer. Aber ich empfinde ihre Art als authentisch. Nach dem, was in „Divinitas“ geschehen ist, dürfte sie nicht anders sein.

The Beast within

 

Und hier noch ein paar meiner Lieblingszitate aus „Löwentochter“:

 

Welche Tiergestalt für wen?

In der Divinitas-Saga dreht es sich um die sogenannten Mondkinder, Nachfahren der Götter, auf denen bis heute ein alter Fluch lastet (mehr dazu in „Mit dir unter den Sternen“). Die Mondkinder verwandeln sich zu einer bestimmten Tageszeit in ein schwarzes Tier.

Doch wie habe ich nun festgelegt, wer zu welchem Tier wird?

Ich gehöre zu der Sorte Autoren, die erst schreiben und sich danach Gedanken machen. Vieles passiert bei mir intuitiv, ohne dass ich ewig darüber nachgrübele. So auch bei den Tiergestalten.

Eines ist jedoch bei mir sicher: Wenn es Tiere in meinen Geschichten gibt, dann wird der männliche Love-Interest zu einem Wolf. ImmerEgal, ob „Divinitas“, „Fenrir“ oder „Nemesis“ – mindestens einer der Herren verwandelt sich in einen Wolf.

Das gehört zu meinen Geschichten dazu, also musste ich mir bezüglich Vaans Gestalt keine Gedanken machen. Seine Mutter wird zu einem schwarzen Falken.
Lustige Geschichte:
Wir hatten zu der Zeit, als ich an „Divinitas“ schrieb, nistenden Turmfalken unter dem Dach. Vielleicht hat mich das beeinflusst. Eines der Jungtiere fiel aus dem Nest und wir kontaktierten einen Falkner aus dem Nachbarort, um das zu machen. Ich durfte den Kleinen, den ich Timmy taufte, in der Zwischenzeit halten. Er war noch in graues Daunengefieder gehüllt und sah alles andere als glücklich aus, aber er hat’s geschafft und wir durften ihm und seinen Geschwistern im Laufe des Sommers dabei zusehen, wie sie über den Feldern nach Mäusen jagten.
Bei Giselles Temperament war mir klar, dass sie nicht als Reh oder so was enden konnte. Eine komplett schwarze Gestalt sieht bei einem Tiger doof aus, also wurde sie zu einem Löwen.

Miranda stammt übrigens aus einer bestimmten Linie der Mondkinder. Aber mehr dazu erfahrt ihr in „Löwentochter“!

 

Das war’s auch von meiner Seite her! Danke an Alex, Svenja und Victoria für die Einsendung ihrer Fragen!

Kommen wir nun zum Gewinnspiel!

Gewinnspiel

Bei jedem Ausrichter der Blogtour gibt es etwas zu gewinnen! Schaut also auf jeden Fall auch bei den anderen Mädels vorbei und lest ihre tollen Beiträge!

Ich verlose diesmal

  • eine Kaffeetasse „This girl loves books“
  • ein Magnet-Lesezeichen „Chibi Ayrun“
  • und ein Goodie-Päckchen

 

 

Um teilzunehmen, musst du die folgende Frage richtig beantworten und mir die Antwort bis zum 05.10.2017 als Email an autorin@asuka-lionera.de senden!

Die Frage lautet: Welchen Namen gab ich dem Turmfalken, der aus seinem Nest fiel?

Teilnahme auch über Facebook- oder Instagram-PN möglich! Alternativ auch über die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag (Achtung: Die Kommentare werden dann NICHT freigegeben, zählen aber als gewertet!) Es gelten die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Viel Glück an alle!

 

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