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[Mini-Blogtour] Die Divinitas-Saga

Herzlich Willkommen zum letzten Tag der Mini-Blogtour anlässlich des Releases von „Löwentochter“!

Heute darf ich euch bisschen was zur Divinitas-Saga an sich erzählen. Doch zuerst schauen wir uns noch mal an, welche wundervollen Themen es schon vorher gab. Und nicht vergessen: Überall könnt ihr etwas gewinnen! Also schaut euch die Beiträge genau an und macht mit!

Tag 1: Interview mit Asuka – „Jen love to Read
Tag 2: Reihenvorstellung – „Linchens Bücherwelt
Tag 3: Ein Tag mit Giselle – „Catch your Dreams
Tag 4: Interview mit Giselle – „Bücherfansite“

 

Fangen wir nun mit meinem Thema an. Die wohl häufigste Frage, die mich bezüglich der Divinitas-Saga erreicht, ist:

In welcher Reihenfolge soll ich das lesen?

Besteller der Divinitas-Box, die verschickt wird, sobald das Print zu „Löwentochter“ da ist, werden folgendes Bildchen in ihren Boxen finden:

Ich weiß, dass es unter den Lesern verschiedene Meinungen dazu gibt – und ich respektiere jede einzelne davon. Ich als Autorin rate jedoch zur chronologischen Reihenfolge, die da wäre:

Teil 0.5 – „Mit dir unter den Sternen“ (Kurzgeschichte)
Teil 1.0 –  „Falkenmädchen
Teil 2.0 – „Divinitas
Teil 2.5 – „Schwarzer Fluch“ (Teil der Anthologie „Wenn Drachen fliegen“)
Teil 3.0 – „Löwentochter“

Es mag zwar auf den ersten Blick verwirrend aussehen, aber so schwer ist es gar nicht. „Mit dir unter den Sternen“, „Falkenmädchen“ und „Divinitas“ haben unterschiedliche Protagonisten, deren Geschichte im Laufe des Buches erzählt wird. Miranda aus „Falkenmädchen“ taucht bspw. häufiger in „Divinitas“ auf und wird auch in „Löwentochter“ mehrfach erwähnt. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, „Falkenmädchen“ gelesen zu haben, um „Divinitas“ verstehen zu können.

Alle Bücher bauen aufeinander auf und man findet als Leser ein paar Hinweise und Anspielungen, aber sie sind nicht alle für das grundsätzliche Verständnis erforderlich.

Lediglich „Löwentochter“ ist ein Folgeband zu „Divinitas“, das heißt, man sollte „Divinitas“ gelesen haben, um „Löwentochter“ (und vor allem die handelnden Personen) verstehen zu können.

 

Vom Spiel zum Buch

Ich weiß, ich erwähne es häufig, aber viele haben es noch nicht gehört: „Divinitas“ war ursprünglich ein Computer-Spiel, das ich programmiert habe. Hier ein paar Bilder aus der Entwicklungszeit (Stand: 2006)

(Aufs Bild klicken, um es größer zu sehen)

Divinitas-Leser dürften die beiden Szenen erkennen. Einmal die Unterhaltung zwischen Giselle und Vaan, als Fye die Nacht im Schloss verbringen muss, und auf dem anderen sieht man Fyes Hütte, die von Laylas Soldaten umstellt wird – und die gehörig Schiss vor der Elfengenerälin haben.

Die Rohversion des Spiels dümpelte viele Jahre unangetastet auf meiner Festplatte dahin. Nach etwas mehr als sieben Jahren entdeckte ich sie durch Zufall wieder und wusste: Das war zu schade, um es einfach verkommen zu lassen. Unzählige Stunden hatte ich bereits in die Programmierung und die Erstellung der Grafiken gesetzt (der Menüscreen ist bspw. fast komplett in Photoshop entstanden), aber nach all der Zeit hatte ich keine Ahnung mehr von der Materie des Programmes (und ich hatte auch keine Lust, mich wieder einzulesen). Also nahm ich das, was ich bereits hatte, und packte es in Buchform.

Das Grundgerüst stand schon: Es gab die Halbelfe Fye, die allein in ihrer Hütte mitten im Wald lebte, durch widrige Umstände jedoch gezwungen wurde, ins angrenzende Dorf zu reisen. Dort wird sie gefangen genommen und soll hingerichtet werden. Doch natürlich eilt ihr jemand zur Rettung. Vaan war damals jedoch ein einfacher Prinz, hatte aber schon seine nervtötende Schwester Giselle. Gylbert gab es auch schon, wenn auch anders als dann später im Buch.

Ich schrieb über Monate, spann neue Ideen ein, erschuf oder veränderte Charaktere und deren Beziehungen untereinander, bis ich Ende 2015 die Rohfassung beenden konnte.

 

Warum um Himmels willen Giselle?

Ja, so oder so ähnlich reagierten alle meine Testleserinnen, als ich ihnen erzählte, woran ich gerade arbeitete. Ich muss zugeben, dass ich auch so gedacht habe. Es war nie geplant, noch einen „Divinitas“-Band zu schreiben – und schon gar nicht mit Giselle in der Hauptrolle! Denn mir ging es wie den meisten Lesern: Ich mochte sie nicht. Und dann ein komplettes Buch mit ihr?! Was hat mich da nur geritten?

Wie gesagt hatte ich nicht vor, ein Giselle-Buch zu schreiben. Eines Abends lag ich im Bett, war kurz vorm Einschlafen – und da zog der Anfang des Buches wie ein Film an mir vorbei. Ich sah den Ballsaal, spürte förmlich die Blicke der Halbelfe in meinem Rücken und ich wusste, dass ich es aufschreiben musste. Ich sprang also aus dem Bett, ging ins Wohnzimmer, startete meinen Laptop und ignorierte die fragenden Blicke und die Nachfragen meines Mannes. Ich musste schreiben, solange die Eindrücke noch frisch waren – für Erklärungen hatte ich später noch Zeit.

Das ganze erste Kapitel schrieb ich noch an dem Abend. Und so ging es weiter. „Löwentochter“ schrieb sich überraschender Weise wie von selbst.

Ja, es gab Momente, in denen ich gerne eine sehr, sehr hohe Klippe in eine Szene geschrieben hätte, um Giselle anschließend von dort herunterzustürzen. 

Giselle ist alles andere als ein einfacher Charakter. Aber sonst wäre es doch zu einfach, nicht wahr? Sie ist zickig. Sie ist arrogant. Sie ist gefühlskalt. Und somit genau ein Charakter für mich, denn ich hasse nichts mehr als die netten kleinen Mädchen von Nebenan, denen alle Männer zu Füßen liegen und denen alles beim ersten Mal gelingt.

(siehe dazu auch meinen Anti-Mary-Sue-Beitrag)
 

Also warum nicht Giselle? Immerhin passt sie perfekt in mein Protagonisten-Schema. Ich weiß, dass sie nicht bei jedem Leser auf Gegenliebe stoßen wird, aber das Risiko gehe ich gerne ein. Sie ist genauso geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe, mit allen Ecken und Kanten, allen queren Denkweisen und Ansichten und der überaus wichtigen Prise Arroganz, die sie bei allem, was sie tut, umgibt.

Wer sie nicht mag, der mag sie eben nicht – nicht mal ich mag sie immer. Aber ich empfinde ihre Art als authentisch. Nach dem, was in „Divinitas“ geschehen ist, dürfte sie nicht anders sein.

The Beast within

 

Und hier noch ein paar meiner Lieblingszitate aus „Löwentochter“:

 

Welche Tiergestalt für wen?

In der Divinitas-Saga dreht es sich um die sogenannten Mondkinder, Nachfahren der Götter, auf denen bis heute ein alter Fluch lastet (mehr dazu in „Mit dir unter den Sternen“). Die Mondkinder verwandeln sich zu einer bestimmten Tageszeit in ein schwarzes Tier.

Doch wie habe ich nun festgelegt, wer zu welchem Tier wird?

Ich gehöre zu der Sorte Autoren, die erst schreiben und sich danach Gedanken machen. Vieles passiert bei mir intuitiv, ohne dass ich ewig darüber nachgrübele. So auch bei den Tiergestalten.

Eines ist jedoch bei mir sicher: Wenn es Tiere in meinen Geschichten gibt, dann wird der männliche Love-Interest zu einem Wolf. ImmerEgal, ob „Divinitas“, „Fenrir“ oder „Nemesis“ – mindestens einer der Herren verwandelt sich in einen Wolf.

Das gehört zu meinen Geschichten dazu, also musste ich mir bezüglich Vaans Gestalt keine Gedanken machen. Seine Mutter wird zu einem schwarzen Falken.
Lustige Geschichte:
Wir hatten zu der Zeit, als ich an „Divinitas“ schrieb, nistenden Turmfalken unter dem Dach. Vielleicht hat mich das beeinflusst. Eines der Jungtiere fiel aus dem Nest und wir kontaktierten einen Falkner aus dem Nachbarort, um das zu machen. Ich durfte den Kleinen, den ich Timmy taufte, in der Zwischenzeit halten. Er war noch in graues Daunengefieder gehüllt und sah alles andere als glücklich aus, aber er hat’s geschafft und wir durften ihm und seinen Geschwistern im Laufe des Sommers dabei zusehen, wie sie über den Feldern nach Mäusen jagten.
Bei Giselles Temperament war mir klar, dass sie nicht als Reh oder so was enden konnte. Eine komplett schwarze Gestalt sieht bei einem Tiger doof aus, also wurde sie zu einem Löwen.

Miranda stammt übrigens aus einer bestimmten Linie der Mondkinder. Aber mehr dazu erfahrt ihr in „Löwentochter“!

 

Das war’s auch von meiner Seite her! Danke an Alex, Svenja und Victoria für die Einsendung ihrer Fragen!

Kommen wir nun zum Gewinnspiel!

Gewinnspiel

Bei jedem Ausrichter der Blogtour gibt es etwas zu gewinnen! Schaut also auf jeden Fall auch bei den anderen Mädels vorbei und lest ihre tollen Beiträge!

Ich verlose diesmal

  • eine Kaffeetasse „This girl loves books“
  • ein Magnet-Lesezeichen „Chibi Ayrun“
  • und ein Goodie-Päckchen

 

 

Um teilzunehmen, musst du die folgende Frage richtig beantworten und mir die Antwort bis zum 05.10.2017 als Email an autorin@asuka-lionera.de senden!

Die Frage lautet: Welchen Namen gab ich dem Turmfalken, der aus seinem Nest fiel?

Teilnahme auch über Facebook- oder Instagram-PN möglich! Alternativ auch über die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag (Achtung: Die Kommentare werden dann NICHT freigegeben, zählen aber als gewertet!) Es gelten die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Viel Glück an alle!

 

[BLOGTOUR] Nemesis: Hüterin des Feuers – Die Gewinner

Eine ganz tolle Blogtour mit fantastischen Bloggerinnen neigt sich dem Ende zu – leider!  Ich hätte mit den Mädels noch ewig Themen ausdenken und zusammenstellen können, so viel Spaß hat mir das gemacht! 

Doch leider sind wir heute schon am letzten Tag angekommen.

In diesem Post werde ich nach und nach die Gewinner küren, denn es gab diesmal neben den drei Hauptgewinnen auch jeden Tag einen tollen Gewinn.

Doch zuerst einmal könnt ihr hier alle Tourteilnehmer besuchen und – falls noch nicht geschehen – die Buchstaben für das Lösungswort aus den Beiträgen suchen.

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Tag 1: Ily’s Bücherblog 

Tag 2: Büchergeflüster

Tag 3: Jeanne D’arc Buchblog

Tag 4: Katha loves Books

Tag 5: Ina’s little Bakery

Tag 6: LittleMythica’s Buchwelten

Tag 7: Fantasy Books

Tag 8: Nadine’s Bücherwelt

 

Tolle Beiträge, nicht wahr? 

Die Tagesgewinner losen die Blogbetreiberinnen selbstständig aus. Hier haben gewonnen:

Tag 1: Claudia Bücherjunky 

Tag 2: Tamara Zimmermann 

Tag 3: Isabelle W. 

Tag 4: Kathrin Brugner 

Tag 5: Beautiful Fandoms 

Tag 6: Claudia Bücherjunky 

Tag 7: Daniela Schiebeck 

Tag 8: Nicole Shanklin 

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! 

 

Kommen wir nun zu den Hauptgewinnen.

Das hier gibt es zu gewinnen:

1p 2p 3p

Dafür musst du die markierten Buchstaben in allen Blogtourbeiträgen finden und zu einem Lösungswort zusammensetzen. Dieses sendest du mir bis zum 10.05.2016 (ACHTUNG, Frist verlängert!) per Email an autorin(at)asuka-lionera.de und bist automatisch im Lostopf, wenn dein Lösungswort richtig ist.

Bitte habe Verständnis dafür, dass ich nur die Gewinner benachrichtigen kann! Solltest du bis zum 12.05. keine Email von mir erhalten haben, gehörst du leider nicht zu den glücklichen Gewinnern.

Die Gewinner der Hauptgewinne werden ebenfalls hier bekanntgegeben. Ich freue mich auf deine Teilnahme!

Die Gewinner:

1. Platz: Claudia Thorhäuser
2. Platz: Liana Kampfer
3. Platz: Monja Freeman
 

Teilnahmebedingungen:

– Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
– Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
– Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
– Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
– Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
– Das Gewinnspiel endet am 07.05. um 23.59 Uhr.
– Um die Chance auf einen der drei Gewinne zu haben, musst du das korrekte Lösungswort bis zum o.g. Zeitpunkt an autorin@asuka-lionera.de per Email senden.
– Das Lösungswort ergibt sich aus den einzeln markierten Buchstaben, die Du in den Beiträgen der Blogtour finden kannst.
– Bitte habe Verständnis dafür, dass aus Zeitgründen nur die Gewinner schriftlich benachrichtigt werden können.

Eindrücke der Vernissage & Nemesis

Hallo ihr Lieben,

ich bin heute wieder angekommen und noch ziemlich geschlaucht. Obwohl ich nicht selbst gefahren bin, sind Autobahnfahrten einfach echt nicht mein Fall … Zu viel „Nervenkitzel„. Wie manche Leute fahren, Herr im Himmel!! Gerade bei so langen Strecken (jeweils knapp 340 km) altere ich gefühlt um 100 Jahre … Der Stadtverkehr hat es für uns Landeier auch nicht gerade besser gemacht. Alle Straßen mit mehr als zwei Spuren sind uns von vorneherein suspekt, aber so Sachen wie dreispurige Kreisverkehre, in denen auch noch Ampeln stehen, waren einfach … nicht von dieser Welt, zumindest für meinen Mann und mich.  

Dementsprechend aufgedreht kamen wir dann im Hotel an. Dort noch schnell umgezogen, Haare gemacht und dann ging es schon wieder los in den Stuttgarter Stadtverkehr. Puh, ich will mir gar nicht vorstellen, das jeden Tag machen zu müssen. Da lobe ich mir mein beschauliches 178-Seelen-Dorf mit dreimal so vielen Kühen wie Einwohner. 

 

Vernissage in der Akademie für Kommunikation

Die Akademie war – Navi sei dank! – schnell gefunden und nur knapp 4km vom Hotel entfernt. Dort angekommen, fanden wir auch schnell Herrn Druba (Schulleiter) und Herrn Kullak (Lehrer der Journalisten-Klasse), die mich den ersten Teil des Tages begleiten sollten.

01Nachdem mein Mann mit ausreichend Treibstoff (aka Kaffee ) versorgt worden war, machten wir uns auf den Weg in die Journalisten-Klasse, wo ich Rede und Antwort zum Thema Buchveröffentlichung, Wie finde ich einen Verlag?, Wie vermarkte ich mein Buch?, Wie muss ich mir das Leben eines Autors vorstellen?, usw. stand. Es war eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre, und nach den ersten Beschnupper-Minuten fand auch ein reger Austausch statt.

 

Danach ging’s zwei Stockwerke höher zur Design-Klasse. Diese Klasse befindet sich gerade kurz vor ihrem Abschluss (Ich drück euch allen gaaanz fest die Daumen für die Prüfungen!!!) und hat sich als Abschlussarbeit mein Buch ausgesucht, um es zu illustrieren. 43 (!) Bilder sind dabei entstanden in den unterschiedlichsten Techniken und Verfahrensweisen. Hammergeniale Bilder sind dadurch entstanden, eines schöner als das andere. Gegliedert wurde es kapitelweise, sodass ich gleich erkennen konnte, zu welcher Stelle im Buch das jeweilige Bild gehört.

03 04 05

(Bild 1: Die Design-Klasse mit ihrer Lehrerin, Bild 2+3: Die Künstler erklären mir jedes einzelne Bild und die dabei verwendeten Techniken)

 

Besonders amüsant fand ich die anschließende Fragerunde. Die Frage, wie ich denn auf das Buch gekommen sei, beantwortete ich wahrheitsgemäß damit, dass es mal von mir als Spiel programmiert wurde. Daraufhin meldet sich Max aus der ersten Reihen: „Aber doch nicht das Divinitas, das mit dem RPG Maker gemacht wurde, oder?“ Und ich nur so: „Doch, genau das. Das ist von mir.“ Ungläubiges Kopfschütteln auf beiden Seiten  Ich hätte nicht gedacht, dass das Spiel nach fast 10 Jahren immer noch in der Szene ein Begriff ist. Nun ja, man lernt nie aus. Ich fand’s absolut genial, darauf angesprochen zu werden!  In meiner Deviantart-Gallery gibt es noch ein paar alte Screenshots zum damaligen Divinitas-Spiel-Projekt, wer sich dafür interessiert.

Danach musste ich auf meinen „Ehrenplatz„, wie sie es genannt haben …

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Die ersten Minuten waren der pure Horror für mich. Ich bin nun wirklich kein Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht, aber auf diesem kleinen Podium, wie auf dem Präsentierteller, und dann sollte ich auch noch zusammenhängende Sätze reden! Aber dank der wirklich lockeren und familiären Stimmung unter den Schülern und auch mir gegenüber, konnte ich meine Nervosität schnell ablegen und mich auf die vielen Fragen konzentrieren, die die Jungs und Mädels an mich hatten.

Natürlich gab es dann wieder diesen Moment in dem mein Mund schneller war als mein Gehirn. Na ja, mein Mann zieht mich immer noch gerne damit auf, deshalb will ich’s auch kurz hier verraten. Es kam die Frage an meinen Mann, ob er denn auch gerne lesen würde. Ich will ihm zu Hilfe eilen und sage „Er hat andere Qualitäten„. Ich merke noch beim Sprechen von „Quali-„, dass da jetzt irgendwas nicht stimmt und denke „Das kommt gleich falsch rüber„. Eigentlich meinte ich damit, dass er ganz wundervoll kocht, den Haushalt schmeißt und mir damit sehr viel Freiraum zum Schreiben schaufelt, aber irgendwie … wurde das nicht ganz so verstanden 

Am Abend war dann die Lesung, während der ich aus „Divinitas„, „Falkenmädchen“ und „Nemesis“ jeweils ein Kapitel vorgelesen habe. Anschließend durfte ich wieder ganz viele interessierte Fragen beantworten, sodass wir erst gegen 21 Uhr fertig waren. Kurz vor 22 Uhr waren wir dann im Hotel und ich bin nur noch ins Bett gefallen wie ein Stein 

Auch an dieser Stelle nochmals DANKE an die Lehrkräfte und die wissbegierigen und fleißigen Schüler, allen voran Lisa und Mia, die das organisiert und auf die Beine gestellt haben! Bleibt alle so, wie ihr seid, und macht das weiter, woran euer Herz hängt! 

(Weitere Bilder folgen dann, sobald ich sie habe)

 

Nemesis Taschenbuch ist da!

Als wir dann heute Mittag wieder heim kamen, warteten zwei große Pakete vor der Haustür auf mich. Zum Glück hat es die Nacht nicht geregnet, sonst wären die tollen Nemesis-Prints wohl ziemlich aufgeweicht worden. Manchmal möchte ich unseren DPD-Fahrer schlagen … 

Aber egal, die Prints sind da und heile und wundervoll! Im Video, das ich schnell vorhin ganz spontan gemacht habe, halte ich es ein paar Mal in die Kamera 

Ich mache mich nachher gleich ans Signieren der Vorbestellungen.

 

Nemesis Blogtour

Morgen startet auch die Blogtour zu „Nemesis – Hüterin des Feuers“. Wir starten auf Ily’s Bücherblog, wo euch die liebe Ily das Buch an sich und ihre Rezension dazu vorstellen wird. Ich bin schon ganz gespannt, denn ich durfte sie auch noch nicht lesen 

Hier ist der komplette Tourplan:

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Es lohnt sich auf jeden Fall, bei jedem der teilnehmenden Blogs vorbeizuschauen, denn ihr könnt jeden Tag etwas gewinnen! Was ihr gewinnen könnt? Schaut her! 

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Und das sind „nur“ die täglichen Gewinne. Am Ende erwartet euch natürlich auch ein Hauptpreis. Um den zu gewinnen, müsst ihr bei jedem der teilnehmenden Blogs den einen markierten Buchstaben finden und anschließend die Buchstaben zu einem Lösungswort zusammensetzen, das ihr mir am Ende der Blogtour an autorin(at)asuka-lionera.de zumailt!

Vorschau auf den Hauptpreis gefällig?

ersterplatz

Toll, oder? 

 

Okay, ich denke, das reicht für heute an Input 

[BLOGTOUR DIVINITAS] Protagonisten-Interview & Vorstellung Nebencharaktere

(Spot an, Applaus brandet auf. Einige Zuschauer im Saal springen von ihren Sitzen hoch und klatschen wie wild in die Hände. Winkend betritt Angela D’inosa, die Talkmasterin, den Saal und lächelt in die Kamera, ehe sie sich auf einen Stuhl auf der Tribüne setzt.)

Angela (A): Ich freue mich, dass Sie heute zu Gast sind bei einer neuen Ausgabe meiner Show ‚Talk mit Angela‘. Heute habe ich im Zuge der Blogtour zu „Divinitas“ einige ganz besondere Gäste, denen ich ein bisschen auf den Zahn fühlen will. (erneuter Applaus, dramaturgische Pause seitens der Talkmasterin) Wir kennen ihn alle, wir lieben ihn alle, vor allem die Ladys. Der heiß begehrteste Junggeselle unserer Zeit – hier ist (Pause) Prinz Vaan!

vaan-interviewVaan (V): (kommt winkend und sein bestes Zahnpasta-Grinsen zur Schau stellend auf die Showbühne, badet im Applaus und den Jubelrufen des weiblichen Publikums und geht dann auf seinen zugewiesenen Platz. Dort lehnt er lässig einen Arm über die Lehne und grinst Angela an.) Ich freue mich sehr, heute hier zu sein!

A: (fächelt sich mit der Hand etwas Luft ins erhitzte Gesicht) Es ist eine unfassbare Ehre, dich heute hier zu haben. Dein Gesicht ist uns allen ja bekannt. Nun möchten wir gerne den Mann hinter dem fabelhaften Aussehen kennenlernen. Erzähl uns doch ein bisschen was über dich. Was machst du so den lieben langen Tag über?

V: (verzieht kurz den Mund, als müsse er überlegen) Ich bin der Kommandant der Schwarzen Ritter. Wir trainieren sehr viel und sind meistens an den Grenzen unseres Reiches unterwegs, um den Frieden zu wahren.

A: Hach ja, beim Trainieren würde ich gerne mal Mäuschen spielen … Und sonst? Wie können wir uns das Leben unseres zukünftigen Königs vorstellen?

V: Sehr langweilig, vor allen Dingen. Wenn ich nicht mit meinen Rittern trainiere, muss ich stinklangweiligen Banketten beiwohnen. Meistens schleiche ich mich mittendrin nach draußen, bevor ich noch einschlafe. Ich glaube, ich bin für so was einfach nicht gemacht.

A: Aber ist das nicht das Leben eines Adligen? Ist es nicht deine Pflicht, diese Bankette zu besuchen?

V: Pflicht ja, trotzdem mache ich es nicht gerne. Ich bin viel lieber draußen unterwegs und unter Menschen, die wissen, was Spaß bedeutet. (er wackelt zweideutig mit den Augenbrauen und die Menge flippt erneut aus) Ich versuche, so gut es geht normal zu sein. Den Anforderungen meines Vaters, des Königs, gerecht zu werden, habe ich schon vor Jahren aufgegeben.

A: Das klingt nach einigen Familienproblemen …

V: (zuckt mit den Schultern) Wie man es nimmt. Bei welcher Familie kommt es nicht hin und wieder zu Problemen? (Er überspielt die unangenehme Frage mit einem gewinnenden Lächeln.)

A: (kramt, abgelenkt von Vaans Lächeln, ungelenk in ihren Themenkarten) Ähm … Äh … Ach ja, wir haben erfahren, dass es bei deiner Familie ein ganz besonderes Geheimnis geben soll. Es hat etwas mit einem sehr langen Leben und einer weiteren – wie ich finde – richtig coolen Fähigkeit zu tun. Möchtest du uns etwas darüber erzählen?

V: Nein, eigentlich nicht. (Wieder lächelt er.) Geheimnisse sollten geheim bleiben. Und, na ja, eigentlich ist es kein wirkliches Geheimnis, jedenfalls nicht die Sache mit dem langen Leben. Meine Mutter, ich glaube, sie ist nachher auch noch hier zu Gast, stammt von den Göttern ab und lebt schon sehr lange in dieser Welt.

A: Das klingt ja richtig fantastisch! Und ja, unsere Königin Miranda ist in unserer nächsten Sendung zu Gast. Nun aber zurück zu dir. Ich weiß, dass diese Frage gerade unseren weiblichen Zuschauern geradezu unter den Nägeln brennt. Gibt es denn mittlerweile jemanden an deiner Seite? Oder dürfen wir noch weiter hoffen?

V: (grinst geheimnisvoll) Es tut mir leid, aber ich muss eure Hoffnungen zerstören. Es gibt da eine ganz besondere junge Frau. Wobei jung auch hier relativ ist … Aber ja, ich bin wohl nun offiziell weg vom Markt.

A: Wie tragisch … Du hast nicht noch zufällig einen Bruder, oder?

V: (seine Miene verdüstert sich) Nein, ich habe nur eine ältere Schwester.

A: (kramt in ihren Karten) Ah ja, Prinzessin Giselle. Sie hatten wir auch eingeladen, aber sie konnte leider nicht kommen. Ansonsten ist sie ja recht schüchtern und nicht viel öffentlich anzutreffen. Nun denn, es ist schade, aber unsere gemeinsame Zeit neigt sich dem Ende. (schüttelt Vaan die Hand) Es war mir eine Ehre, dich hier als Gast zu haben, und ich freue mich darauf, bald mehr von dieser ganz besonderen Frau an deiner Seite zu erfahren.

V: (erhebt sich und schlendert Richtung Ausgang) Es war mir ebenfalls eine Ehre. Das sollten wir bei Gelegenheit wiederholen! (winkend und unter tosendem Beifall und schmachtenden Rufen der Zuschauerinnen verlässt er das Studio)

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A: Puh, ich glaube, ich werde mir nie wieder die Hand waschen … (räuspert sich und schaut auf ihre Karten) Nun zu meinem nächsten Gast. Niemand von Ihnen, meine lieben Zuschauer, wird sie kennen, denn bisher hatte sie nicht viel mit anderen Menschen zu tun. Trotzdem konnte ich sie davon überzeugen, heute mein Gast zu sein. Ich bitte um einen herzlichen Applaus für die Halbelfe Fye!

(Das Publikum applaudiert, wenn auch eher pflichtschuldig und nicht so ekstatisch wie bei Prinz Vaan. Mit zwischen die Schultern gezogenem Kopf betritt eine junge Frau das Studio und steuert ungelenk und ohne nach rechts oder links zu schauen den Stuhl gegenüber Angela an.)

fye-interviewFye (F): H-Hallo …

A: Schön, dich hierzuhaben. Wie genau spricht man deinen Namen aus?

F: I-Ich glaube wie Hai, nur mit F …

A: Sehr gut. Nun, Fye, du bist ja sonst nicht so der gesellige Typ. Ich habe gehört, dass du bisher alleine im Wald gewohnt hast. Ist das richtig?

F: (nickt unsicher, sagt jedoch kein Wort)

A: Fye, Liebes, wir sind hier in einer Talkshow, also musst du auch ein bisschen mit mir reden, okay? Wie kam es denn dazu, dass du den Wald dann doch verlassen hast? Wurde es dir dort zu langweilig?

F: (funkelt die Moderatorin kurz wütend an, ehe sie tief Luft holt) Nein, ganz und gar nicht. Und sobald dieser Irrsinn hier vorbei ist, gehe ich auch dorthin zurück. Ich musste meine Hütte und die Lichtung, auf der sie steht, verlassen, um im nahe gelegenen Dorf Vorräte zu kaufen.

A: Und das ist schief gelaufen, nehme ich an? (ärgert sich maßlos darüber, dass sie ihrem Gast alles aus der Nase ziehen muss)

F: Kann man so sagen.

A: Ähm … Ja, okay. Ich sehe schon, dass du nicht darüber reden willst. (schaut stirnrunzelnd auf ihre Karten, auf denen aber keine weiteren Fragethemen zu Fye stehen) Willst du uns vielleicht sonst noch etwas über dich erzählen?

F: (zieht die Augenbrauen zusammen) Sehe ich so aus?

A: (seufzt ergeben) Dann bedanke ich mich für deine Zeit und wünsche dir alles Gute auf dem Weg zurück zu deiner Hütte! (schiebt Fye schnellstmöglich aus dem Studio und atmet dann erleichtert auf) So, meine lieben Zuschauer, das war’s schon für heute! Im Abspann sehen Sie noch ein paar Zusammenschnitte von den Promis, die heute leider nicht kommen konnten. Ich freue mich, wenn Sie das nächste Mal auch wieder bei „Talk mit Angela“ dabei sind! (winkt in die Kamera und verteilt ein paar Kusshändchen an die Zuschauer im Studio. Bild wird schwarz. Abspann startet.)

miranda-interview

giselle-interview

 

Das Gewinnspiel:

gewinn

Diese Blogtour läuft bis zum 6.4.2016. Wer fleißig mit dabei ist, kann am Ende diesen grandiosen Gewinn abstauben, wenn er das Lösungswort an autorin@asuka-lionera.de sendet. Dazu musst du die andersfarbigen Buchstaben in jedem Blogtour-Beitrag finden und sie zu einem Lösungswort zusammensetzen!

 

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook 06.04.2016 um 23:59 Uhr.

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