[CHALLENGE] TAG 17 – Mein bisheriges Autorenhighlight

Willkommen zum siebzehnten Tag der #Autorenwahnsinn-Challenge! Heute erzähle ich euch etwas über mein tollstes Erlebnis, das ich während meiner Autorenzeit hatte.

Ich habe ein paar Tage ausgelassen, da die Themen auf mich nicht zutrafen oder ich einfach nichts dazu zu erzählen hatte. Aber heute, an Tag 17, mache ich umso motivierter weiter!

Meine Highlights

Nur ein Highlight auszuwählen, fällt mir nicht leicht. Es gab so viele tolle Sachen, die ich bereits erlebt habe: das erste Treffen im Drachennest; meine erste Buchmesse, auf der ich einige meiner Testleser und Blogger „in echt“ treffen durfte; das erste Mal, als ich eines meiner Bücher in einer Buchhandlung gesehen habe; die erste „echte“ Rezension einer Leserin; … Im Grunde ist jede Veröffentlichung ein Highlight für mich, auch wenn es sehr nervenaufreibend ist.

Wenn ich mich aber entscheiden müsste, wäre es wohl die Vernissage, die für mein Buch „Divinitas“ und mich abgehalten wurde. Das war … Ich kann das gar nicht in Worte fassen.  Als ich von Mia die Anfrage über Facebook erhielt, ob ich so etwas genehmigen würde, hielt ich es noch für einen Witz. Jemand – eine ganze Abschlussklasse! – sollte sich mein Buch ausgesucht haben? Meins? Nein, da musste ein Irrtum vorliegen! Trotzdem sagte ich, dass ich damit kein Problem hätte. Dann passierte eine ganze Zeit lang nichts. Und dann bekam ich eine Einladung zu einer Lesung. Die Schüler wollten mir ihre Arbeiten vorstellen.

Die Planung war nicht einfach für mich, vor allem weil ich so was noch nie gemacht hatte. Ich bin jemand, der am liebsten Zuhause bleibt. Ich reise nicht gerne, und durch unsere Hunde ist jeder längere Aufenthalt außerhalb mit Überlegungen verbunden, weil die Vierbeiner in einer Pension untergebracht werden müssen. Am schlimmsten aber war meine eigene Nervosität. Schon während meiner Schulzeit war es für mich die Hölle, vor anderen zu reden – und die Leute kannte ich! Ich werde nervös, wenn mich Leute anschauen und das, was ich sage, auswerten. Nun sollte ich vor fremden Leuten sprechen und dabei möglichst ungezwungen rüberkommen. Konnte ich das? Oder würde ich schreiend aus dem Raum rennen?

Long story short: Ich habe es gepackt. Nicht zuletzt, weil die ganzen Schüler dort ein ganz besonderer Schlag Mensch waren. Sie waren wie ich: Kreative, Künstler im Herzen. Wir ticken anders. Und wir haben uns lange darüber unterhalten, dass wir auf „normalen“ Schulen immer Probleme haben. Wenn ich noch mal zur Schule bzw. studieren müsste, würde ich mir diese Schule aussuchen. Nicht nur die Lehrer sind lockerer, verständnisvoller, sondern auch der Umgang untereinander war sehr familiär und ich konnte dadurch meine Nervosität gleich ablegen. Ich fühle mich nicht, als säße ich auf einem Silbertablett und würde darauf warten, dass alles, was ich sage, zerfetzt wird.

Na klar, ich war immer noch hibbelig, besonders als ich aus drei meiner Bücher vorgelesen habe, aber das war keine negative Nervosität.

Einige der Bilder der talentierten Künstler haben es in meine Bücher geschafft. In „Mit dir unter den Sternen“, „Falkenmädchen“ und „Divinitas“ sind Zeichnungen von verschiedenen Künstlern zu finden und sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Ich weiß von Lesern, die sich das Taschenbuch von „Divinitas noch mal gekauft haben, nur um die Zeichnungen darin zu haben! 

Mit ein paar der Zeichner stehe ich immer noch in Kontakt und ich freue mich wahnsinnig darüber, dass sie mir zugesichert haben, auch Zeichnungen für „Fenrir: Weltenbeben“ beizusteuern!  (Leider hat es zeitlich nicht geklappt!)

In diesem Artikel habe ich noch mehr zu meiner Vernissage geschrieben 

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