DIE AUTORIN

Obwohl ich sonst sehr viel schreibe, tue ich mich mit solchen „Über mich“ bzw. „Über die Autorin“-Seiten unsagbar schwer. Was soll ich schreiben? Einen Lebenslauf? Ich glaube, dann würden meine geneigten Leser sofort einschlafen … 

Ich fange vielleicht einfach mal mit dem offiziellen Teil an.

Offizielle Fassung der Autorin

Autorin Asuka Lionera farbigAsuka Lionera ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Sie wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Dorf. Als Jugendliche begann sie, Fan-Fictions zu ihren Lieblingsserien zu schreiben und entwickelte kleine RPG-Spiele für den PC. Nach ihrem Abitur schloss sie eine Lehre zur Bankkauffrau ab, arbeitete jedoch nicht lange in diesem Beruf.

2014 entdeckte sie das Schreiben wieder für sich, als sie eine alte Sicherungskopie ihrer entwickelten Spiele fand.

Asuka ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf in Hessen, das mehr Kühe als Einwohner hat. Neben dem Schreiben betreibt das Ehepaar einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör.


Okay, das war das langweilige Blabla. Wer mehr wissen möchte, kann hier weiterlesen.

Divinitas in freier Wildbahn

Arbeitsplatz der Autorin

Wo entstehen meine Bücher? Eigentlich habe ich zwei Arbeitsplätze: einmal meinen PC-Schreibplatz am Schreibtisch und einmal meinen Laptop.

PC Arbeitsplatz

Laptop Arbeitsplatz

Generell schreibe ich am PC, weil ich dort eine ergonomischere Tastatur und einen größeren Bildschirm habe. Abends greife ich aber auch gerne mal zu meinem Laptop-Tisch, aber vor allem beim Überarbeiten ziehe ich den Laptop (gepaart mit der bequemen Couch) vor. 

 

Videos der Autorin

 

Interviews der Autorin

Book Camp

Liebe Asuka, stell dich unseren Lesern doch einmal vor!
Hallo! *in die Runde wink*
Mein Name ist Asuka Lionera. Ich bin 28 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren drei vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf mit mehr Kühen als Einwohnern an der hessischen Grenze.
Ich schreibe schon sehr lange Geschichten. Als Neunjährige habe ich mir zu Weihnachten eine Schreibmaschine gewünscht. Allerdings sagte man mir damals, dass Schriftsteller ja kein „richtiger Beruf“ sei und ich doch lieber was Anständiges lernen soll.
Meine Wahl fiel dann auf Bankkauffrau, was ich nach der Lehre jedoch gleich bereut habe. Für kreative Menschen wie mich ist so ein Bürojob und Verkaufszwang einfach nichts.
Mittlerweile führe ich zusammen mit meinem Mann einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör (www.el-dog-rado.de) und schreibe.
In meiner Freizeit bin ich viel mit unseren Hunden unterwegs. Ich lese sehr gerne und schaue auch mal einen guten Film. Außerdem bin ich leidenschaftliche Zockerin und spiele seit über 11 Jahren World of Warcraft. Aber auch Konsolen-Spiele sind vor mir nicht sicher, wenn sie mit einer guten Story überzeugen können.

Fantasy, Romantasy und New Adult lauten die drei Genres, die wir von dir finden können. Erzähl uns einmal, was dich an diesen Genres reizt!
Fantasy war schon immer mein Lieblingsgenre, sowohl bei Büchern als auch bei Filmen. Ich liebe die Vielfalt, die Grenzenlosigkeit dieses Genres. Egal, wie viele Fantasy-Romane es gibt, es gibt immer noch etwas zu erzählen.
Romantasy ist ja quasi eine Abkopplung des normalen Fantasy-Genres. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf einer romantischen Beziehung. Und – ja, ich gestehe – ich bin ein totaler Romantikfreak. Ich liebe es, Bücher zu lesen oder Filme zu sehen, die mich mit einem verschmitzten Seufzer zurücklassen, weil die beiden Protagonisten einfach perfekt zusammenpassen.
Als ich älter wurde, wurde dann auch das New Adult-Genre für mich interessant. Dabei geht es meistens um junge Erwachsene, die zum ersten Mal im Leben auf eigenen Beinen stehen und dabei auch die Härte der Realität zu spüren gekommen, oft gepaart mit einer ordentlichen Portion Romatik und Erotik. Eine nette Kombination für zwischendurch, wie ich finde.

„Divinitas“ heißt der Roman, der im November von dir erschienen ist. Worum geht es in dem Roman?
Die Hauptrolle meines Romans spielt die Halbelfe Fye, aus deren Sicht die Geschichte meistens auch erzählt wird. Als Halbelfe gehört sie zu einer ausgestoßenen und gejagten Spezies, und lebt daher im Verborgenen. Um zu Überleben, muss sie sich jedoch in ein Dorf begeben und läuft dort den gefürchteten Schwarzen Rittern in die Arme, die sie sofort festnehmen. Fye schafft es mit der Hilfe eines vermummten Mannes, aus dem Kerker zu fliehen, aber sie merkt bald, dass sie nirgends mehr sicher ist…

Halbelfen, Ritter, Prinzen & Co. – hast du einen Tipp für alle Schreiber, die sich auch ihre eigene Fantasywelt ausdenken möchten?
Werft alles über den Haufen, was ihr kennt. Sucht einen neuen Blickwinkel. Wir alle wissen, dass Vampire kein Tageslicht vertragen und Blut sagen. Was hat Frau Meyer also mit diesen „Grundsätzen“ gemacht? Man kann über die Bücher (und Verfilmungen) sagen, was man will – es hat die Vampirwelt (und das, was wir darüber zu wissen glaubten) auf den Kopf gestellt.
Das Tolle bei Fantasy ist, dass es keine Grenzen gibt. Es gibt keine festen Gesetze, an die man sich als Schreiber halten muss. Solange man es irgendwie plausibel erklären kann, warum es im eigenen Buch so und nicht anders ist, ist alles in Ordnung. Die einzige Grenze, die es in diesem Genre gibt, ist die eigene Fantasie.
Mit „Divinitas“ hast du es zum Drachenmond-Verlag geschafft. Hast du ebenso einen Tipp für alle, die ihr Manuskript auch gerne bei einem Verlag sehen würden?
Ich muss gestehen, dass ich mit „Divinitas“ echt sehr viel Glück hatte. Insgesamt fünf Verlage (darunter auch ein paar größere) wollten mein Manuskript haben. Das hat mich echt wahnsinnig stolz und glücklich gemacht. Der Drachenmond Verlag war der, dessen Rückmeldung am schnellsten kam. Wer zuerst kommt, mahlt bekanntlich zuerst, und ich bin froh, bei diesem Verlag gelandet zu sein.
Im Vorfeld habe ich mich damit auseinandergesetzt, was wäre, wenn kein Verlag mein Manuskript hätte haben wollen. Natürlich ist Selfpublishing ein Weg – und mittlerweile auch ein anerkannter! Allerdings auch ein sehr steiniger. Ich bin jemand, der es ordentlich macht, wenn er es macht, sprich: ohne Lektorat wäre mein Buch im SP nirgends online gegangen. Bei knapp 450 Seiten wird das allerdings schnell verdammt teuer… Von Bildrechten für das Cover will ich gar nicht anfangen… (Das Cover von „Divinitas“ habe ich übrigens selbst designed.)
Bei der Verlagssuche ist es wichtig, genau zu schauen, welche Genres der Verlag anbietet. Gerade bei großen Verlagen hat man als Nobody, der weder eine Veröffentlichung noch eine Ausbildung in die schriftstellerische Richtung vorzuweisen hat, weniger Chancen, als bei einem kleinen Verlag. Doch sollte man die kleinen Verlage nicht unterschätzen! Sie haben zwar nicht eine so große Reichweite wie die „Großen“ und sind (noch) nicht in allen Buchhandlungen vertreten, aber sie geben sich extrem viel Mühe bei ihren Veröffentlichungen. Wer das Taschenbuch von „Divinitas“ oder andere TBs vom Drachenmond Verlag einmal aufschlägt, wird sehen, was ich meine. Bei großen Verlagen habe ich beim Aufklappen eines Buches oft das Gefühl, dass es „Massenabfertigung“ ist. Keine schlechte, bitte nicht falsch verstehen, aber eben doch nicht mit so viel Herzblut und Auge fürs Detail wie bei den kleineren Verlagen.
Also, lange Rede, kurzer Sinn: Beschränkt euch nicht nur auf die großen Verlage, sondern werft auch einen Blick auf die kleinen!
Verrätst du uns zum Schluss noch, woran du gerade arbeitest?

Gerne! Ein Buch ist bereits in der Rohfassung fertig und wartet in der Schublade auf seine Überarbeitung. Es trägt den Titel „Ungenügend“ und wird im Februar im Drachenmond Verlag erscheinen. In diesem New Adult-Roman geht es – ganz grob gesagt – um Leon, den Playboy der Schule, der sich als Jugendlicher in seine Nachhilfelehrerin verliebt hat. Als diese Frau dann eines Tages als ausgebildete Lehrerin vor seiner Klasse steht, gehen die Probleme erst richtig los, denn diese Beziehung ist verboten…
Aktuell schreibe ich noch an zwei Projekten. Eines ist ein Prequel zu „Divinitas“ und erzählt die Geschichte von einem der Nebencharaktere. Der Roman trägt den Titel „Falkenmädchen“. (Wer „Divinitas“ liest oder gelesen hat, dürfte jetzt wissen, um wen das Buch handelt)
Das andere Projekt, das ich gerade zum NaNoWriMo schreibe, heißt „Nemesis“. Dabei geht es um Evelyn, die durch einen Zufall in eine Spielwelt gerät, aus der sie nicht entkommen kann, bevor sie das Spielziel abgeschlossen hat. Dazu benötigt sie die Hilfe von vier Wächtern, die sie erst einmal finden muss. (Ich bin echt schlecht darin, so kurze Zusammenfassungen aus dem Stregreif zu schreiben… *seufz*)

Dankeschön für das Autorenporträt! Wer neugierig geworden ist, der findet die Autorin auch auf ihrer Website sowie auf Facebook undGoogle+.

Hier geht’s zum Interview

Leserkanone

Der Drachenmond Verlag, der in den letzten Monaten durch die Zusammenarbeit mit einigen viel versprechenden Independent-Autorinnen wie Julia Adrian, Lillith Korn, Sarah Nisse und Ava Reed auf sich aufmerksam machte, veröffentlichte vor wenigen Tagen den ersten Roman einer weiteren aussichtsreichen neuen Autorin: Asuka Lionera. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Debütantin über ihren Roman»Divinitas«, über eigene RPG-Spiele und über romantische Fantasy.

– Frau Lionera, vermutlich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem Debütroman genommen. Könnten Sie unseren Lesern »Divinitas« kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Gerne. »Divinitas« ist ein Fantasy-Roman mit einem großen Romance-Anteil. Die Protagonistin Fye ist eine Halbelfe und wird aufgrund ihrer Abstammung sowohl von Menschen als auch von Elfen gemieden. Um den Winter zu überleben, muss sie jedoch ins nahegelegene Dorf reisen, und wird dort durch einen Zufall enttarnt und gefangengenommen. In letzter Sekune gelingt ihr die Flucht aus dem Kerker, aber sie merkt schon bald, dass sie nirgends mehr sicher ist. Um zu überleben bekommt sie jedoch unerwartete Hilfe.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Mein Buch richtet sich an Leser, die gerne Romantasy-Geschichten lesen. Vergleiche zu anderen Autoren oder Büchern möchte ich jedoch nicht ziehen. Ich versuche auch nicht, einem anderen Autor nachzueifern, sondern möchte meinen eigenen Stil finden.
Ich lese sehr gerne Bücher von Julie Kagawa, Josephine Angelini oder auch mal Rebecca Gablé oder Elizabeth Chadwick, wenn ich Lust auf etwas Historisches habe. Mein eigener Lesegeschmack ist breit gefächert. Lediglich mit Thrillern und Krimis kann ich so gar nichts anfangen.

– Ihre ersten Schreibversuche unternahmen Sie bereits als Jugendliche, einerseits in Form von Fanfiction, was soweit nicht ungewöhnlich ist, aber auch in Form kleiner RPG-Spiele für den PC. Wie kamen Sie denn auf solch eine Idee? Haben Sie diese Spiele auch fertiggestellt, und wurden sie tatsächlich von anderen Leuten gespielt?

Oh, damals waren FanFics durchaus noch ungewöhnlich. Vor gut 17 Jahren, also um die Jahrtausendwende herum, schwappte das Phänomen gerade über den großen Teich zu uns herüber und war bei Weitem noch nicht ein solches Phänomen wie heute. Ich weiß noch, dass ich eine der ersten FF-Schreiber im Bereich Anime (speziell zu Neon Genesis Evangelion) war, der seine Werke auch veröffentlicht hat. Heute ist das natürlich anders, aber damals war es noch was Besonderes.
Auf die RPG-Spiele kam ich eher durch Zufall. Ich war, wie gesagt, begeisterte FF-Schreiberin, aber durch dieses RPG-Programm konnte ich meine Geschichten auf eine ganz andere Stufe heben. Meine Charaktere konnten laufen, miteinander sprechen und agieren. Das war schon toll! Aber auch eine unwahrscheinliche Arbeit, da ähnlich wie bei anderen Programmen eine entsprechende Technik und Programmiersprache dahintersteckt, in die ich mich erstmal reinfuchsen musste. »Divinitas« war damals (ca. 2005) eines meiner RPG-Projekte und wurde auch tatsächlich als Demoversion veröffentlich und von anderen Leuten gespielt. Es gibt sogar noch ein paar Screenshots aus der damaligen Version.

– Seitdem sind nun schon einige Jahre vergangen. Wie kam es dazu, dass Sie das Schreiben mehrere Jahre nicht weiterverfolgt haben? Und was hat Sie dazu gebracht, dann doch wieder damit anzufangen?

Das wahre Leben kam dazwischen, wie so oft. Ich kam in die Oberstufe, machte mein Abitur und begann dann eine Lehre, zog mit meinem Mann in eine eigene Wohnung. Es blieb einfach keine Zeit mehr dafür. Sowohl das Schreiben als auch die Herstellung von Spielen geriet bei mir in Vergessenheit, weil mich der Alltag vereinnahmte.
Durch einen Zufall änderte sich das jedoch Anfang 2014. Ich bekam einen neuen Computer und stolperte beim Datentransfer über eine alte Sicherungskopie des damaligen Spiels »Divinitas«, die ich gleich ausprobierte. Sofort war ich wieder Feuer und Flamme und mir war klar, dass das, was ich damals vor gut 10 Jahren geschaffen hatte, einfach zu schade war, um es irgendwo verrotten zu lassen. Also begann ich, die Geschichte zu Papier zu bringen. Einige Teile konnte ich übernehmen. So gab es z.B. schon die Protagonistin Fye, die eine Halbelfe war. Auch Prinz Vaan kam schon darin vor. Die Flucht aus dem Kerker und die anschließende Szene vor Fyes Hütte ist fast 1:1 so im Spiel gewesen.

– Nun sind Sie im Bereich der romantischen Fantasy gelandet. Wie kam es dazu, dass Sie sich für dieses Genre entschieden haben? Was bedeutet das »Romantasy«-Genre für Sie persönlich? Und haben Sie vor, sich dauerhaft auf das Genre festzulegen?

Ich lese selbst sehr gerne in diesem Genre. Für mich gehört eine gute Liebesgeschichte einfach dazu – wenn sie gut aufgezogen ist. Leider gibt es davon nur selten welche, sowohl in Film als auch in Bücher. Oft stürzen sich die Autoren in wilde Dreiecksbeziehungen, ohne auf die eigentlichen Probleme der Protagonisten einzugehen. Ich liebe es einfach, wenn ich eine Geschichte lese, bei der ich aus dem entzückten Seufzen nicht mehr herauskomme.
Von mir erscheint im Februar ein New-Adult-Roman. Mir haben beim Schreiben von »Divinitas« die Szenen aus Vaans Sicht so viel Spaß gemacht, dass ich es für eine gute Idee hielt, ein ganzes Buch aus der Sicht eines männlichen Protagonisten zu schreiben. Na ja, für die Zukunft bleibe ich lieber im Fantasy-Bereich … Es liegt mir einfach eher, da ich dort meiner Fantasie freien Lauf lassen kann und nicht zwingen an irgendwelche irdischen Gesetzgebungen gebunden bin.

– Inmitten des Fantasy-Genres haben Sie sich dafür entschieden, es nicht mit den in den letzten Jahren überstrapazierten Vampiren oder Gestaltwandlern zu versuchen, sondern in Person einer (Halb-) Elfe auf eine der »klassischen« Fantasy-Rassen nach Tolkien’schem Vorbild zurückzugreifen. Wie kam es dazu? Und was schätzen Sie an »Ihrer« Halbelfe Fye ganz besonders?

Ich persönlich liebe Geschichten mit Gestaltwandlern! Für mich kann es davon nicht genug geben. Gestaltwandler gibt es in »Divinitas« ja auch. Drei Stück, um genau zu sein. Doch als Protagonistin wollte ich etwas anderes. Fye ist das typische Mädchen von nebenan. Obwohl sie ihr ganzes Leben einsam und in Angst verbracht hat, ist sie schlagfertig und weiß sich zur Wehr zu setzen. Sie ist kein naives Dummchen, das ständig vom strahlenden Ritter aus irgendwelchen vertrackten Situationen gerettet werden muss. Sie hat zwar keine großartigen Fähigkeiten, versucht aber trotzdem, das Beste aus ihrer Situation zu machen.

– Was lässt Fyes Geschichte so herausstechen, dass sich Leser ausgerechnet dazu entschließen sollten, Ihr Buch aus dem riesigen Angebot an romantischen Fantasyromanen, das es derzeit gibt, auszusuchen?

Wie oben schon erwähnt, habe ich mich komplett von dem oft genutzen Naives-Dummchen-als-Protaginistin-Klischee entfernt. Fyes Geschichte ist geprängt von vielen Wendungen, von Spannung, aber auch von Romantik und Verlust.

– Wie sind Ihre ersten Wochen als frischgebackene Autorin verlaufen? Haben Sie in der kurzen Zeit seit Ihrer Veröffentlichung schon erste Eindrücke gesammelt oder gibt es Vorschläge und/oder Kritikpunkte, die Sie mit Ihren Lesern teilen oder Ihnen mitteilen möchten? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen?

Ich habe innerhalb der ersten Wochen bereits unwahrscheinlich tolles Feedback bekommen! Heute ist die erste Videorezension zu meinem Buch auf Youtube erschienen, über die ich mich riesig gefreut habe. Es läuft auch gerade eine Leserunde auf Lovelybooks, bei der auch viele mitmachen, die kein kostenloses Exemplar gewonnen haben, was ich toll finde. Ich bin da auch immer dabei und beantworte Fragen oder reagiere auf Kritik.
Die meiste Kritik, die an mich herangetragen wird, ist die, dass die Beziehung der Elfenschwestern (Leser werden wissen, was ich meine) zu wenig beleuchtet wurde. Das ist durchaus richtig und ich habe auch lange überlegt, ob ich das noch mit in den Roman packe, habe mich jedoch schlussendlich dagegen entschieden. Einfach weil es nicht gepasst und zu Informationsdumping ausgeartet wäre, da weder Fye noch Vaan die genauen Umstände kennen.
Aaaaber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Ich arbeite gerade am Prequel zu »Divinitas« (das also zeitlich vor Fyes Geschichte spielt), das den Titel »Falkenmädchen« tragen wird. Leser von »Divinitas« werden wissen, um wen es sich handeln wird und hier passen die ganzen Verstrickungen einfach sehr viel besser hinein.
Ich freue mich, dass mir als unbekannter Autorin eine solche Möglichkeit gegeben wird und bin superglücklich über jede Resonanz zu meinem Buch!

– Was können wir von der Autorin Asuka Lionera in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Ja! Im Februar erscheint, ebenfalls im Drachenmond-Verlag, ein New-Adult-Roman namens »Ungenügend«. Grob gesagt geht es darin um einen jungen Mann, der in seine Lehrerin verliebt ist.
Dann habe ich einen weiteren Fantasy-Roman mit dem Titel »Nemesis« beendet, der gerade bei einem anderen Verlag auf dem Eingangsstapel liegt und für den ich mir eine positive Rückmeldung erhoffe.
Und dann arbeite ich gerade an »Falkenmädchen«, dem Prequel zu »Divinitas«, das ebenfalls im Drachenmond-Verlag erscheinen wird. Da gibt es aber noch kein genaues Datum, irgendwann 2016.
Ideen für zwei weitere Bücher stehen auch schon in meinem Notizbuch. Ich hoffe, dass ich die Gelegenheit dazu bekomme, auch sie mit den Lesern teilen zu können.

Das Team von Leserkanone.de dankt Asuka Lionera für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Das komplette Interview kann hier gelesen werden.

Nadine’s Buecherwelt

Wann hast du angefangen zu schreiben und wie kam es dazu? 🙂
Ich habe schon als Kind geschrieben. Mit 9 habe ich mir zu Weihnachten eine Schreibmaschine gewünscht. Allerdings ging es damals nicht über ein paar zusammengeklimperte Seiten hinaus.
Mit zwölf, dreizehn begann ich, Fan-Fictions zu schreiben. Damals schwappte dieser Trend gerade erst zu uns über und war fast noch unbekannt. Ich war großer Fan von Animes und war aber oft mit den Enden oder den Pairings nicht zufrieden, weshalb ich dann meine eigenen Geschichten dazu schrieb.
 
Wolltest du schon immer Autorin werden?
Nun, zwischen wollen und tatsächlich werden liegt oft ein sehr großer Unterschied. Klar geisterte die Idee auch schon früher in meinem Kopf, doch meine Familie war der Meinung, ich solle doch lieber einen „richtigen“ Job machen. Das hab ich dann auch gemacht und nach dem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. Lange habe ich es aber in dem Job nicht ausgehalten.
Wie entstehen deine Ideen? Lässt du dich von etwas bestimmtem inspirieren?
Etwas Bestimmtes gibt es da nicht, nein. Es ist sehr unterschiedlich, woher meine Ideen kommen. Manchmal beim Lesen oder Filmschauen, wo ich denke „Das hätte ich anders gelöst“. Die besten Ideen habe ich aber, wenn ich mit meinen Hunden draußen unterwegs bin.
 
Wie lange sammelst du deine Ideen und wie lange dauert es sie letztendlich aufs Papier zu bringen?
Ich bin niemand, der lange plottet. Sobald ich eine Idee und einen Hauptcharakter habe, geht es los. Nach und nach formen sich dann die einzelnen Szenen in meinem Kopf, zu denen ich mich dann hangle. Von der ersten Idee bis zum fertigen Manuskript, das an den Lektor geht, vergehen zwischen 3 und 6 Monaten. Kommt auch auf den Umfang des jeweiligen Manuskripts an.
Planst du deine Geschichten vorher bis ins Detail oder entsteht alles nach und nach, sodass du gar nicht genau weißt wie sie enden?
Wie schon gesagt, plane ich sehr, sehr wenig. Ich weiß in etwa, wo ich mit der Geschichte hinwill und es gibt meistens auch Szenen, die bis ins kleinste Detail in meinem Kopf fertig sind. Ich weiß dann ganz genau, was die Charaktere sagen, wie sie sich bewegen, wie die Umgebung aussieht. An diesen Szenen orientiere ich mich dann und baue den Rest der Geschichte drumherum auf.
 
Dein Erstlingswerk ‚Divinitas‘ hat ja schon einigen deiner Leser gefallen. Planst du bereits weitere Bücher auf die wir uns freuen können?
Natürlich! Im Februar erscheint „Ungenügend“, ein New Adult-Roman. Ein weiteres Fantasy-Projekt namens „Nemesis“ ist bereits fertig und gerade arbeite ich an „Falkenmädchen“, dem Prequel zu „Divinitas“.
 
Gibt es Charaktere in Divinitas, die dir in der Zeit während des Planens und Schreibens besonders ans Herz gewachsen sind? Vielleicht sogar den einen Lieblingscharakter?
Mein Lieblingscharakter ist Fye. Sie verkörpert sehr viel von mir in ihrer ganzen Art und ihrem Denken. Ich liebe aber auch Vaan! Und von den Nebencharakteren ist mir Miranda besonders ans Herz gewachsen, weshalb sie auch ihre eigene Geschichte spendiert bekommt.
 
Könntest du dir eine Verfilmung des Buches vorstellen? Was wäre dein Dreamcast? Und würdest du dabei eher zu einer Serie oder einem Film tendieren?
Puh, schwierige Frage… Ich mag Serien sehr, sie sind für mich die neuen Blockbuster. Das beste Beispiel ist da sicherlich „Game of Thrones“.
Als Fye würde ich gerne Gemma Arterton sehen. Ich habe sie in „Hexenjäger“ und „Prince of Persia“ geliebt. Und für Vaan, hmm, schwierig… Vielleicht eine Mischung aus Brandon Routh und Kit Harrington, vielleicht? Für ihn habe ich noch nicht die passende Besetzung gefunden. Hauptsache, er ist in meinem Kopf perfekt 🙂
 
Kannst du dir vorstellen, irgendwann keine Ideen mehr zu haben?
Oh, nein, das glaube ich nicht. Ich werde sicherlich zwischendurch Phasen haben, wo ich keine Lust zum Schreiben habe, aber an Ideen wird es mir nicht mangeln. Neben den o.g. Projekten stehen schon drei neue Ideen in meinem Notizbuch, die umgesetzt werden wollen, und ich habe keine Ahnung, wann ich das noch machen soll.

 
Wie hat sich das Autorendasein bereits auf dein Leben ausgewirkt?
Bisher noch nicht, nein. Aber mein Debütroman ist ja auch erst vor knapp 2 Wochen erschienen. Die Weltherrschaft braucht etwas mehr Zeit *scherz*
 
Was machst du, wenn du gerade nicht schreibst?
Ich bin viel mit unseren drei Hunden Sammy, Tank und Hera unterwegs. Nebenbei lese ich selbst sehr viel und schaue auch gern mal einen guten Film. Und ich zocke leidenschaftlich gerne. Egal ob Konsole oder PC. Seit 11 Jahren spiele ich bspw. World of Warcraft. Dort findet man mich täglich mit meiner Mönchheilerin auf dem Server Mithrilorden.
Was würdest du den Leuten raten, die gern ein Buch schreiben und auch veröffentlichen möchten?
Ich glaube, da gibt es nicht das Patentrezept. Dranbleiben ist natürlich das oberste Gebot, und sich nicht entmutigen zu lassen. Heutzutage stehen einem ja auch die Tore zum Selfpublishing offen, wenn man keinen passenden Verlag findet.
Das ganze Interview findest du hier: Nadine’s Bücherwelt

Kathalovesbooks – Video

Magische Momente

Vor einiger Zeit ist dein Roman „Divinitas“ beim Drachenmondverlag erschienen.
Kannst du uns etwas darüber erzählen?
„Divinitas“ ist mein erster Roman. Vor einigen Jahren habe ich einige FanFictions geschrieben und diese auch veröffentlicht. „Divinitas“ basiert auf einem von mir programmierten RPG, einem Computerspiel, das ich 2005 begonnen habe zu erstellen. Über eine eineinhalbstündige Beta ist es jedoch nie hinausgekommen. Es gab schon das Grundgerüst der Story. Die Halbelfe Fye war die Protagonistin, die der Spieler steuerte, es gab auch schon Vaan, der damals allerdings nur ein normaler Prinz war, ebenso seine Schwester Giselle.
Fye ist eine Halbelfe und lebt aufgrund ihrer Abstammung einsam und versteckt im Wald. Halbelfen gelten als Unglücksbringer und werden gnadenlos verfolgt. Als sie jedoch aufgrund ihrer schlechten Ernte keine andere Wahl hat und in das nahegelegene Dorf gehen muss, um dort Vorräte zu kaufen, wird sie durch ein Missgeschick enttarnt und gefangen genommen. Kurz bevor sie hingerichtet werden soll, gelingt ihr die Flucht mithilfe eines vermummten Mannes, doch sie merkt schnell, dass nichts wieder so sein wird, wie es vorher war …

Was hat dich zu dieser Geschichte veranlasst, woher kam diese Idee?
Wie gesagt gab es den groben Plan schon als Computerspiel. Woher genau die Idee kam, kann ich heute nicht mehr sagen. Das Spiel geriet lange Zeit in Vergessenheit, bis ich 2014 einen neuen PC bekam und meine alten Daten auf die neue Festplatte überspielen wollte. Dabei fiel mir die alte Sicherungskopie von „Divinitas“ in die Hände und mir war klar, dass es eigentlich zu schade war, um es irgendwo verrotten zu lassen. Also setzte ich mich hin und tat das, was ich von Anfang an hätte tun sollen: ich schrieb.

Welche Person war für dich am schwersten und welche am leichtesten zu entwickeln?
Am leichtesten fiel mir Fye, die Protagonistin. Sie vereint viele Eigenschaften von mir, sowohl positive als auch negative, und es fiel mir sehr leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Ähnlich ging es mir mit Vaan.
Am schwersten fiel mir meine Antagonistin. Ich mag keine Bösewichte, die einfach nur böse um des bösen Willens sind. Sie müssen vielschichtig sein. Ich möchte als Leser (oder als Zuschauer oder als Zocker, ganz egal) denken: Ich verstehe, warum du so geworden bist, warum du so handelst, aber trotzdem hasse ich dich! So etwas zu kreieren, ist nicht einfach, und ich hoffe, dass es mir einigermaßen gelungen ist.

Stand das Grundkonzept von vornerein fest oder entwickelte sich alles nach und nach?
Bis zu einem gewissen Punkt konnte ich alles aus der Spiele-Beta übernehmen. Es gibt Szenen, die fast 1:1 aus dem Spiel stammen, so bspw. die Szene, als Fye nach der Flucht zu ihrer Hütte zurückkehrt. Aber der Rest ist neu. Auch viele Charaktere, wie Miranda oder die Elfenschwestern, sind erst nach und nach hinzugekommen, genauso wie die Fluchthematik.

Was hast du für eine Szenarie vor Augen gehabt, als du diese Geschichte entwickelt hast?
Abgesehen von meinem kurzen Abstecher ins New-Adult-Genre, schreibe ich nur Fantasy. Ich liebe es, mir eigene Welten auszudenken, in denen ich nicht an festgeschriebene Gesetzgebungen gebunden bin. Wenn ich will, dass meine Figuren fliegen können, dann können sie es, Punkt.
Bei „Divinitas“ liebte ich besonders Fyes Hütte und die Lichtung, auf der sie stand. Viele Szenen spielen auch dort.

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut, hattest du dabei Mitspracherecht?
*grinst* Kann man so sagen 🙂 Ich habe es selbst erstellt. Genau wie alle meine anderen Cover. Ich bin da sehr eigen und lasse da niemanden ran. Der Drachenmond-Verlag lässt mir da zum Glück sehr viel Freiheit und segnet es quasi am Ende nur ab und bezahlt die Bildrechte. Ich bin megaglücklich, dass das so läuft, denn kaum etwas wäre für mich schlimmer, als wenn meine Geschichten mit einem hingeklatschten 08/15-Cover betitelt werden würden, wie es leider – zumindest in meinen Augen – gerade bei größeren Verlagen immer wieder der Fall ist.
Oft sind meine Cover schon fertig, bevor auch nur eine Zeile zur Geschichte geschrieben ist. So war es bspw. bei „Falkenmädchen“. Da kam zwar vom Verlag noch ein Veto wegen der Augenfarbe, aber da habe ich mich durchgesetzt. Genauso wollte ich es haben und, wie gesagt, ich bin da eigen und lasse dann auch nicht mit mir reden 😉

Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zum fertigen Buch?
Das Spiel habe ich 2004-2005 entwickelt und dann 2014 wiederentdeckt. Ich schrieb dann die Geschichte von Mitte 2014 bis August 2015. Ende November 2015 ist das Buch dann im Drachenmond-Verlag erschienen. Also ein gutes Jahr, würde ich sagen, wobei ich anfangs auch nicht wirklich ambitioniert daran geschrieben habe, sondern immer mal, wenn ich halt Lust hatte. Mittlerweile ist das anders. Auch bei „Divinitas“ änderte sich das dann schlagartig, als ich die Verlagszusage hatte. Es ist für mich eben ein Unterschied, ob ich nur für mich in meinem stillen Kämmerlein schreibe, oder tatsächlich mal etwas daraus wird.

Wie hast du die ersten Lesermeinungen empfunden?
Die ersten Meinungen kamen von meinen beiden Testleserinnen (mittlerweile habe ich auf drei aufgestockt), die mich immer wieder motiviert haben, weiterzumachen, auch wenn ich zwischendrin oft verzweifelt war und am liebsten alles hinschmeißen wollte.
Die erste Blogrezension kam damals von Ilys Bücherblog und das weiß ich noch, als wäre es gestern gewesen. Ihre lieben Worte und die sehr ausführliche Rezension haben mir die Tränen in die Augen getrieben und mir ist ein ganzer Hinkelstein vom Herzen gefallen, als ich die erste „echte“ Lesermeinung gelesen habe.

Schreibst du vielleicht schon an einem neuen Buch und kannst uns evtl. etwas darüber verraten?
Momentan arbeite ich noch an „Nemesis“, was bisher mein umfangreichstes Werk werden wird. Irgendwie will es kein Ende nehmen und verursacht mir erste graue Haare 😉
Danach ist „Falkenmädchen“ dran und danach habe ich eine Märchenadaption geplant und zwar mein persönliches Lieblingsmärchen der Gebrüder Grimm. Es ist ein sehr unbekanntes Märchen, ganz abseits des ganzen Rotkäppchen- und Cinderella-Quatschs, und ich bin schon gespannt, wie es sich entwickelt.

In diesem Jahr stehen ja einige Veröffentlichungen von dir an.
Im Februar dein New Adult Roman „Ungenügend“, im April „Nemesis“ und im Juni „Falkenmädchen“.
Kannst du uns etwas mehr darüber verraten?
Gerne 🙂

„Ungenügend“ ist ein Experiment gewesen. Weil ich so gerne die Szenen aus Vaans Sicht in „Divinitas“ geschrieben habe, kam ich auf die „glorreiche“ Idee, doch ein ganzes Buch aus der Sicht eines Mannes zu schreiben. Nun ja, es fiel mir schwer, dieses Buch zu schreiben und für mich steht fest, dass ich im Fantasy-Bereich bleiben werde. Nichtsdestotrotz hat sich „Ungenügend“ zu einem Buch entwickelt, mit dem ich zufrieden bin, auch wenn es zwischenzeitlich nicht danach aussah. Es erfindet nicht das Rad neu, aber ich denke, es tut, was es soll: es unterhält.
„Ungenügend“ erzählt die Geschichte von Leon, dem Playboy der Schule, der jedoch nur eine Frau liebt: seine ehemalige Nachhilfelehrerin Alex. Als ihre Beziehung jedoch ans Licht kam, feuerten Leons Eltern die junge Frau. Eines Tages jedoch taucht sie als Vertretungslehrerin in Leons Schule auf und er spürt sofort die alte Anziehungskraft. Doch ein Zusammensein scheint unmöglich, denn Alex ist nun eine ausgebildete Lehrerin …
Im Grunde geht es also um die erste Liebe, die man nicht vergessen kann, und ums Erwachsenwerden. Ein typischer New-Adult-Roman eben 🙂

„Nemesis“ ist ein Fantasy-Projekt, an dem ich gerade noch arbeite und hoffentlich im Januar fertig werde. Es ist mittlerweile mein umfangreichstes Projekt und ich habe noch so viel zu erzählen! Viele, die den Klappentext gelesen haben, denken schnell an SwordArt Online, aber ich kann alle beruhigen: bis auf die Tatsache, dass die Protagonistin Evelyn in einem Spiel feststeckt, hat es nichts mit SAO zu tun (und selbst diese Idee stammt nicht von SAO und wurde schon sehr viel früher verwendet, bspw. in Monster Rancher, wem das noch was sagt, aber das nur mal am Rande 😉 ).
Evelyn Porter, genannt Nemesis, ist die beste Gamerin der Welt und befindet sich auf Rang 3 der Weltrangliste. Sie wird auserwählt, eine neue Technologie zu testen, mit der ihr Bewusstsein in ein Spiel eintauchen und mit ihm interagieren kann. Als sie jedoch in der Welt Mareia landet, merkt sie schnell, dass etwas nicht stimmt: nicht nur, dass sie sich nicht ausloggen kann, nein, sie empfindet Schmerz und kann sogar bluten. Sie erfährt, dass sie von der Göttin Gaia als ihre Hüterin auserwählt wurde, die dazu bestimmt ist, mithilfe der vier Wächter, die sie suchen muss, die Göttin aus ihrem jahrtausende andauernden Schlaf zu erwecken, um den Krieg zu beenden. Auf ihrer Suche trifft Evelyn nicht nur auf freundlich gesinnte Wesen, und als sie beginnt, Gefühle für einen ihrer Wächter zu entwickeln, läuft alles aus dem Ruder …

„Falkenmädchen“ ist das Prequel zu „Divinitas“, aber genau wie „Divinitas“ wird es ein eigenständiges Buch sein. Das heißt, man kann „Falkenmädchen“ lesen, ohne „Divinitas“ zu kennen, und umgekehrt.
Miranda ist nicht wie die anderen und wird deswegen gemieden. Nie sieht man die junge Frau bei Tag. Wie auch? Schließlich verwandelt sie sich beim ersten Sonnenstrahl in einen schwarzen Falken. Nur ihr Vater, der ihren Fluch teilt, steht zu ihr. Als er jedoch getötet wird, wenden sich alle von ihr ab. Gefangen und verschleppt, soll sie fortan zur Beizjagd des jungen Prinzen dienen …

Was bist du selbst für eine Person?
Wie würdest du dich charakterisieren?
Hmm, schwierig, so etwas über sich selbst zu schreiben 😀
Ich bin eher ruhig. Ich beobachte gerne, bin nicht laut und stehe auch nicht gerne im Mittelpunkt. Ich hatte schon immer eine blühende Fantasie, die ich in Bildern oder Geschichten auslebte. Ich bin oft unsicher und sehr kritisch mit mir selbst, versuche aber, das nach außen hin nicht zu zeigen.
Heim und Familie sind mir sehr wichtig.

Auf was kannst du beim Schreiben auf keinen Fall verzichten?
Meine Playlist und Cappuccino mit Milka-Geschmack! Und Kopfhörer, weil mich sonst jedes Geräusch ablenkt und nervt.

Hast du einen ordentlichen oder einen chaotischen Arbeitsplatz?
Ich glaube, chaotisch ist dafür gar kein Ausdruck! 😀 Aber ich finde immer alles mit einem Griff. Wie sagt man doch so schön? Nur der Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos!

Was inspiriert dich und wie kannst du dich am besten entspannen?
Im Grunde inspiriert mich alles. Das kann ein gutes Buch oder ein guter Film sein oder ein Spiel, das ich gerade zocke und bei dem ich dann denke: Hmm, das hätte ich jetzt anders gelöst. Aber es kann auch ein Name sein. Neulich hatte ich eine Buchidee, weil ich den Namen auf einem Baukran gelesen habe. Ja, auch so was kommt vor! Wichtig ist dann immer, dass ein Notizbuch in greifbarer Nähe ist, denn solche Geistesblitze, die aus dem Nichts kommen, vergesse ich leider auch schnell wieder.
Am besten entspanne ich mich daheim auf der Couch, neben mir meine Hunde an mich gekuschelt, während ich lese, einen Film schaue oder zocke.

Wie gehst du mit Lob und Kritik um?
Unterschiedlich. Natürlich freut mich sich immer über Lob und Zuspruch, das ist ganz normal. Aber auch aus Kritik kann man seinen Nutzen ziehen, wenn sie begründet ist. Ein einfaches „Konnte mich nicht fesseln“ ist zwar sehr schade, aber dadurch weiß ich nicht, was ich das nächste Mal besser machen kann, damit der Leser zufrieden ist. Es ist sowieso so, dass nicht jedem meine Bücher gefallen, das ist ganz normal und damit muss man leben. Das tue ich auch. Wie gesagt freue ich mich über konstruktive Kritik, weiß aber, dass es einfach nicht möglich ist, jeden Geschmack zu treffen. Hier muss ich dann abwägen. Ein solches Thema waren bpsw. die erotischen Szenen in „Divinitas“. Ich bekam massig Zuspruch von Lesern, die sich freuten, dass eben nicht „ausgeblendet“ wurde wie in so vielen Büchern, aber ein paar waren dann dabei, denen die Szenen für einen Fantasy-Roman zu anstößig waren. Wie gesagt, jedem kann ich es nicht recht machen 🙂

Wie stehst du zu Lesungen?
Ich habe gleich zu Beginn auf Lovelybooks eine Leserunde zu „Divinitas“ veranstaltet und eine weitere läuft bald bei „Literaturschock“, worauf ich mich schon sehr freue. Wenn es meine Zeit zulässt, bin ich da immer präsent, antworte auf Fragen und lese mir alle Meinungen durch. Das bringt mir sehr viel und ich schätzen diesen direkten Draht zu meinen Lesern.
Eine direkte Lesung, also bei der ich irgendwo vor einem Publikum sitze und aus einem meiner Bücher vorlese, habe ich noch nicht gemacht. Vielleicht irgendwann mal.

Was liest du selbst am liebsten und welche Hobbies hast du noch?
Ich selbst lese am liebsten Fantasy, gerne mit viel Romantik. Auch mal New Adult zwischendurch. An was ich gar nicht rankann, sind Krimis und Thriller. Irgendwie weiß ich schon nach dem ersten Viertel des Buches immer, wer der Täter ist, und es zieht sich nur noch wie Kaugummi.
Ich bin in meiner Freizeit viel mit meinen drei Hunden unterwegs. Nebenbei zocke ich seit 11 Jahren World of Warcraft (Server Der Mithrilorden, Mönch-Heiler Lionera 😉 ) und andere Videospiele. Ich nähe sehr gerne, vor allem Hundebedarf, den ich dann in meinem Online-Shop verkaufe.

Welche Ziele, Träume und Hoffnungen hast du im Leben?
Gesundheit für meine Familie und mich ist das oberste Ziel. Danach kommen dann die ganzen kleineren Träume 🙂 Vom Schreiben zu Leben ist natürlich ganz vorne dabei, aber das steht leider noch in den Sternen. Ein heimlicher Wunsch von mir ist es, mal einen Disney-Film zu synchronisieren.

Liebe Asuka,für die Zukunft wünsche ich dir alles Gute und vor allem das du immer Spass an dem hast, was du tust.

~ Susi Aly ~

„Gedankenpoesie“ – Facebook-Gruppe

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Hmm, schwierige Frage. Ich habe schon als Kind kleine Geschichten geschrieben. Aber wirklich etwas geschrieben, das auch im Nachhinein veröffentlicht wurde, habe ich so mit dreizehn, vierzehn. Ich war damals ein riesengroßen Fan der Anime-Serie „Neon Genesis Evangelion“ (der Ursprungsserie, nicht dem komischen Dreiteiler, der vor ein paar Jahren rauskam!) und mein Lieblingscharakter war – wie man an meinem Pseudonym unschwer erkennen kann – Asuka. Für mich war der Fortgang der Story nicht zufriedenstellend, also schrieb ich meine eigene Fortsetzung, sog. Fan-Fictions. Damals, vor knapp fünfzehn Jahren, war das FanFic-Phänomen noch nicht wirklich zu uns rübergeschwappt. Es war etwas Neues, etwas Anderes, und ich hab so um die sieben FanFics veröffentlicht.

Danach war erst einmal Schluss. Ich kam in die Oberstufe und hatte keine Zeit mehr zum Schreiben. Wiederentdeckt habe ich es erst im Jahr 2014, als ich eine Sicherungskopie von „Divinitas“ gefunden habe.

Da muss ich vielleicht ein bisschen dazu ausholen. Ich hörte zwar mit dem Schreiben auf, fand aber im Jahr 2007 etwas, das mich noch mehr fesselte: den RPG-Maker, eine Software, mit deren Hilfe man kleine Spiele erstellen konnte. Nachdem ich mich etwas in die Technik eingefuchst hatte, ist „Divinitas“ entstanden, was aber nie mehr als eine Demo-Version wurde.


Was hat dich zu Divinitas inspiriert?

Öhm, ganz ehrlich – keine Ahnung 😀 Jemand mit ganz viel Ahnung von Psychologie würde wahrscheinlich sagen, dass Fye eine ganze Menge von mir hat, von der Persönlichkeit her.

Es gibt so viel, das mich inspiriert. Oft sind es nur kleine Dinge – ein Bild, das ich irgendwo im Internet sehe – und schwupps schon habe ich eine grobe Geschichte dazu im Kopf. So war es schon immer bei mir.

Ich bin aber niemand, der seine ganze Geschichte vorher plottet und bis ins kleinste Detail plant. Ich weiß im Groben, wo ich hinwill, habe einzelne Szenen schon fertig im Kopf, und versuche dann, sie zu einem großen Ganzen zu verbinden.

Divinitas“ war ja vorher ein Spiel. An Charakteren gab es Fye, Vaan, Giselle und Gylbert – mehr nicht. Okay, Layla kam auch schon drin vor. Aber alles andere ist erst nach und nach dazugekommen.


Wie ist für dich das Schreiben in verschiedenen Genres?

Fiese Frage, denn ich weiß, worauf du anspielst ;-D

Als ich „Divinitas“ geschrieben habe, hat es mir unwahrscheinlichen Spaß gemacht, die Szenen aus Vaans Sicht zu schreiben. Und irgendwie hat sich dann die abstruse Idee in meinem Kopf festgesetzt, einen kompletten Roman aus der Sicht eines Mannes zu schreiben. Herausgekommen ist dann „Ungenügend“, ein New Adult Roman, der im Februar im Drachenmond Verlag erscheinen wird.

Allerdings habe ich da den Fehler gemacht und meine Wohlfühlzone, den Fantasy-Bereich, verlassen. „Ungenügend“ ist eine Geschichte, die in der realen Welt spielt, und damit kam ich auf lange Sicht nicht so gut zurecht. Sie ist fertig, aber mir war schon beim Schreiben klar, dass mir Fantasy einfach mehr liegt. An einigen Tagen, an denen ich an „Ungenügend“ gearbeitet habe, wollte ich die Hauptcharaktere einfach nur erwürgen 😉

Also, lange Rede, kurzer Sinn: Der nächste Roman wird auf jeden Fall wieder Fantasy. Ich arbeite übrigens gerade an zwei weiteren Geschichten.


Wo schreibst du am liebsten?

Da ich leider weder ein Macbook noch ein Laptop habe, schreibe ich an einem festen Platz: meinem Schreibtisch. 🙂 Meistens mit Kopfhörern, weil ich immer Musik brauche, und so die alltäglichen Geräusche ausblenden kann. Sonst nervt mich schon ein Dieselauto, das draußen vorbeifährt, oder der Regen, der gegen die Scheiben schlägt. Oder meine Hunde, die jeden Tag pünktlich ihren Spaziergang fordern.


Was machst du außer dem Schreiben noch gerne, was sind deine Hobbies?

Oh, da gibt es eine Menge 😀

Ich lese viel und gerne, schaue auch mal einen guten Film, wobei ich da ein breites Spektrum habe. Neben einem Haufen Disney-Filmen stehen die Mission:Impossible-Teile, X-Men, Herr der Ringe, Harry Potter, usw. usf.

Ich arbeite gerne mit Photoshop und kreiere ein bisschen was, wie beispielsweise das Cover von „Divinitas“ oder auch die meiner anderen Romane. Ich bin da ein bisschen eigen 🙂

Außerdem bin ich leidenschaftliche Zockerin. Egal ob Play-Station, Wii oder Nintendo 3DS – wenn es ein Spiel mit guter Story ist, ist vor mir nichts sicher. Ich bin großer Fan der alten Final-Fantasy-Teile (bis einschließlich Teil 10, danach ging’s leider bergab), ich liebe die Tales-of-Spiele und zwischendurch tauche ich auch gerne mal in die Welt von Zelda ein und gehe ein bisschen Hyrule erkunden.

Zusätzlich spiele ich seit 2005 mit meinem Mann zusammen World of Warcraft. Wer meinen Mainchar, einen Heilmönch, mal besuchen will – ihr findet uns auf dem Server Aegwynn 🙂

Abseits von alldem haben wir drei Hunde, die ich über alles liebe – ich sage immer, sie sind meine vierbeinigen Kinder – und mit denen ich viel unternehme. Die jüngste, unsere Hera, eine Bullmastiff-Hündin, wird gerade zur Rettungssuchhündin ausgebildet.


Was ist dein größter Wunsch, was das Schreiben betrifft?

Ich möchte mit meinen Geschichten unterhalten und den Lesern die Möglichkeit geben, nach einem vielleicht weniger schönen Tag in eine andere Welt einzutauchen. Ich möchte Kopfkino kreieren und eine Zuflucht vom Alltag bieten.


Hast du einen Lieblingsautor/ Vorbild?

Ein Vorbild habe ich nicht unbedingt, da ich denke, dass jeder Autor irgendwo seinen eigenen Stil finden muss. Es wäre doch schade, wenn jemand nur einen anderen kopiert.

Ich habe auch nicht den Lieblingsautor, aber ich lese sehr gerne Bücher von Julie Kagawa, Jennifer L. Armentrout, Josephine Angelini, aber auch mal was historisches von Rebecca Gablé, Diana Gabaldon oder Elizabeth Chadwick. Das ist keine abschließende Liste, sondern einfach die Autorinnen, die mir als erstes in den Sinn kamen.

 

Weitere Infos über die Autorin

Kindheit & Jugend

Geboren wurde ich im Jahr 1987 in einer kleinen Stadt in Thüringen. Ich war ein Einzelkind und wuchs mit meiner Mutter und ihren Eltern zusammen in einem ganz kleinen Dorf auf.

Ich erinnere mich noch gut an die Abende, als meine Großeltern mir Märchen der Gebrüder Grimm oder Disney-Bücher vorlesen mussten. Wie gebannt lauschte ich jedem Wort, brauchte keine Bilder, und tauchte ein in fantastische Welten. Einmal reichte mir nicht und irgendwann konnte ich jede einzelne Geschichte Wort für Wort auswendig.

Ich liebte Zeichentrickserien und Disney-Filme, spielte diese als Kind nach, erfand eigene Wendungen und Fortsetzungen.

Mit 9 wünschte ich mir eine Schreibmaschine, als alle anderen Kinder neue Puppen oder Gameboy-Spiele haben wollten. Nicht dass ich nicht gerne zockte, ganz im Gegenteil! Aber schon da wollte ich schreiben. Ich begann auch einige Geschichten, aber mehr als ein paar Seiten kamen am Ende nie dabei heraus. Ähnlich war es dann später mit meinen gezeichneten Mangas. An Ideen mangelte es mir nie, wohl aber an der Umsetzung. Immer wieder neue Ideen prasselten auf mich ein, die ich im aktuellen Projekt nicht unterbringen konnte, also begann ich ein neues.

Mit 13 entdeckte ich das Schreiben von Fan-Fictions für mich. Damals, um 2000, war das noch nicht ganz so weit in unseren Kreisen verbreitet wie heute. Am liebsten schrieb ich über meine damaligen Lieblingsanimes „Neon Genesis Evangelion“, von wo auch mein Spitzname Asuka-chan hängengeblieben ist, oder meinen Lieblingsgames, allen voran die Final Fantasy oder Zelda Reihen. Die FanFics wurden auf einschlägigen Fanseiten veröffentlicht und schon bald hatte ich eine beachtliche Leserschaft.

Kurze Zeit später entdeckte ich den RPG Maker für mich, eine Software, mit der man selbst Spiele (sog. RolePlayingGames) designen konnte. Das war ja nun komplett mein Gebiet: nicht nur, dass ich weiterhin Geschichten erzählen konnte, nein, nun konnten meine Charaktere auch noch sichtbar agieren! Ich entwickelte einige Spiele, auch hier wieder eher schlecht als recht, weil ich immer wieder neue Ideen einbauen wollte, was letztendlich im Chaos endete. Auch Divinitas war mal ein RPG Maker Spiel, das nie beendet wurde.

 

Ausbildung & Arbeit

Mit den Jahren geriet das Schreiben und das Makern wieder in den Hintergrund. Ich machte mein Abitur mit den Leistungsfächern Deutsch und Englisch, und begann eine Lehre zur Bankkauffrau. Ja, richtig gelesen – Banker. Wie man sich unschwer vorstellen kann, habe ich es in diesem Beruf nicht lange ausgehalten. Ich beendete meine Ausbildung unter den besten des Lehrjahres, musste mich jedoch jeden Morgen überwinden, an die Arbeit zu gehen.

Nebenberuflich baute ich mir mit meinem Mann zusammen einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör auf.

 

Und wann kommt das Schreiben?

Geduld, Geduld!

Wie bereits erwähnt, war Divinitas als RPG Maker Spiel geplant. Die Story stand in groben Zügen und die Charaktere gab es auch bereits. Durch puren Zufall stöberte ich mich Anfang 2014 durch die Tiefen meiner Festplatte – und fand die alte Sicherungskopie des Spiels. Nach all den Jahren hatte ich absolut keine Ahnung mehr von der Technik und den Begriffen des Makers und auch überhaupt keine Lust, diese wieder neu zu lernen.

Also tat ich das, was ich von Anfang an hätte machen sollen: ich schrieb.

Den Anfang konnte ich fast 1:1 aus dem Spiel übernehmen. Fyes Geschichte war dort bereits ausgearbeitet. Feinschliff bekam noch Vaan, denn er war im Spiel nur ein einfacher Prinz – wie langweilig! Einige Szenen kamen nahezu identisch im Spiel vor, etwa die Szene vor Fyes Hütte mit den Soldaten oder Vaan und Giselle im Schloss.

Die Geschichte baute sich auf, wie von selbst flogen meine Finger über die Tastatur, wollten gar nicht mehr aufhören. Und auf einmal konnte ich auch meine große Nemesis für mich einsetzen: immer neue Ideen ließ ich in die Geschichte einfließen, verwob sie zu einem Ganzen, ohne neu anzufangen.

Im September 2015 schrieb ich das magische Wort „ENDE“ unter Divinitas. Mann, war das ein Gefühl! Im Vorfeld hatte ich das (unfertige) Manuskript an einige Verlage geschickt. Ich hatte Angst, überhaupt keine Resonanz zu bekommen, immerhin war Divinitas sowas wie mein Baby: etwas ganz Besonderes eben. Aber dennoch war ich ein Nobody, hatte noch nicht einmal irgendeinen schriftstellerischen Hintergrund oder eine dahingehende Ausbildung vorzuweisen.

Die Tage zogen sich wie Kaugummi dahin, während ich immer wieder in mein Emailpostfach schaute, ob denn endlich ein Verlag geantwortet hatte. Ich wäre ja schon mit einem zufrieden gewesen, es wäre mehr, als ich mir erhofft hätte. Innerlich fand ich mich schon damit ab, Self-Publisher zu werden (was nichts Schlechtes ist!) und Unmengen für ein Lektorat hinzublättern (Geld, das ich nicht hatte – selbst bei günstigen Angeboten von 2 Euro/Seite wäre das bei 450+ Seiten ein sehr kostspieliges Unterfangen …).

Dann erlöste mich Astrid vom Drachenmond Verlag von meiner Marter. Sie liebte mein Manuskript und bot mir umgehend einen Vertrag an. Nichts konnte mir an diesem Tag mehr die Laune verderben und ich grinste die ganze Zeit wie eine Irre vor mich hin.

Später trudelten dann noch einige weitere Verlagszusagen ein. Insgesamt wollten 5 Verlage Divinitas in ihr Programm aufnehmen! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die an mich und Divinitas geglaubt haben! Aber wer zuerst kommt, und so weiter und so fort 😉

 

Heute

Autorin Asuka Lionera schwarz-weiß… lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren drei Hunden Sammy, Tank (beides englische Bulldoggen) und Hera (Bullmastiff) in einem kleinen, hessischen Dorf nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Mein Mann und ich führen zusammen noch immer den Online-Shop für Hundezubehör und nebenbei schreibe ich.

Wenn ich mal nicht nähe oder schreibe, bin ich mit meinen Hunden draußen unterwegs oder lese. Außerdem findet man mich auch täglich mit einem meiner Heiler in Azeroth (World of Warcraft).

Wer noch mehr über mich wissen will, kann ja noch einen Blick in die FAQ werfen!

show